Der Herr der Schafe
NATUR

Der Herr der Schafe

06. Dezember 2017

Gerhard Stotz ist Schäfer in vierter Generation. Mit seinen Herden zieht er durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb – und unterstützt so die Artenvielfalt

Wanderschäfer auf der Schwäbischen Alb

Die Schafe rupfen die Kräuter im Gras. Meter für Meter zieht die Herde mit Wanderschäfer Gerhard Stotz über den ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Die Wanderschäferei hat auf der Schwäbischen Alb eine lange Tradition, auch hier in Münsingen. Das prägt das Landschaftsbild. „Die Arbeit, die die Schafe leisten, ist wertvoll“, erzählt Adelheid Schnitzler vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. „Die Wacholderheiden und die Kalkmagerrasen gäbe es ohne die Tiere nicht.“ Denn die Schafe transportieren im Fell Lebewesen und Pollen. Sie helfen als Landschaftsgärtner dabei, dass die Wiesen nicht verbuschen. Auch fressen sie nicht alle Pflanzen und sorgen so dafür, dass sich seltene Arten entfalten. Gerhard Stotz etwa hat 2.000 Merinolandschafe. Seine Lämmer schlachtet und vermarktet er selbst. Und aus der eigenen Schafwolle stellt er mit der Firma Flomax flauschige „AlbMerino“-Kleidung her. 

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Wanderschäfer Gerhard Stotz mit seinen Schafen
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Määäh
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Die Wanderschäferei hat auf der Schwäbischen Alb eine lange Tradition, sie prägt das Landschaftsbild

Mehr Informationen

Zur Schäferei in der Region biosphaerengebiet-alb.de

Zu Gerhard Stotz www.schaefer-stotz.de

Zur Region Schwäbische Alb www.schwaebischealb.de

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