Auf Entdeckungsreise im Sensapolis
CITY

Auf Entdeckungsreise im Sensapolis

10. Juli 2018
Valerie Heck

Ein Freizeitpark ist nichts für Erwachsene? Oh doch! – kann ich nach meinem Ausflug ins Sensapolis sagen. Mal wieder das Kind in sich ausleben, Stämme hochklettern, rutschen und beim Kartfahren richtig aufs Gaspedal treten. Das kann ich nur empfehlen!

Der Indoor-Freizeitpark in Sindelfingen ist tatsächlich ein Spaß für die ganze Familie und für jedes Alter ist etwas dabei: von der Wasserlandschaft und der Ponycycle-Ranch für die Kleineren bis zu Hochseilgarten und steilen Rutschen für die Größeren … oder ganz Großen. Und ins Staunen kommt garantiert jeder, wenn er das riesige Märchenschloss und das gewaltige Raumschiff zum ersten Mal sieht.

Einmal Prinzessin sein

Beim Betreten des Freizeitparks fällt wahrscheinlich der Blick eines jeden Mädchens zuerst auf das weiße Märchenschloss, das im Zentrum der Halle mit seinem großen Treppenaufgang und den zwei schwarzen Pferden, die das Tor zieren, zum Entdecken einlädt. Ein bisschen wie eine Prinzessin fühlt man sich beim Gang über die Treppen und den roten Teppich im Inneren. Besonders schön fand ich die kleinen Überraschungen, wie die Portraits an der Wand, die sich à la Harry Potter bewegen oder die geheimen Gänge und Mäuselöcher, in denen Stimmen zu hören sind. Spätestens im Gruselkeller unter dem Schloss kommt dann neben den kleinen Prinzessinnen auch jeder „coole Ritter“ auf seine Kosten. Der Erwachsene kann sich hier in der Liebe zum Detail verlieren und vom Dach mit geheimnisvollen Garten den gesamten Park überblicken.

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Märchenschloss im Sensapolis - © TMBW/Heck

Hoch hinaus

Man könnte meinen, in einem Indoor-Freizeitpark gäbe es wegen des Dachs Einschränkungen in Höhe oder Weite. Doch ganz im Gegenteil: Im Sensapolis geht es ganz hoch hinaus. Für alle Ängstlicheren ist der mit Netzen umschlossene Adventure trail genau das Richtige. Auf dem großen Baumhaus konnte auch ich meine Höhenangst überwinden und die Leitern hinaufsteigen, um über Hängebrücken und Holzstämme zu klettern. Wer noch höher hinaus möchte, kommt in dem 14 Meter hohen Hochseilgarten auf seine Kosten. Gut gesichert mit Helm und Gurten kann hier jeder Schwindelfreie einen 48 Meter langen Parcours über schwingende Brücken und Netze über den Köpfen der anderen Parkgäste überwinden. Schnell wieder runter geht es dann mit dem Flying Fox, bei dem man an einem Seil quer durch die Halle bis zum Schloss schwingt.

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Hochseilgarten auf 14m Höhe  - © TMBW/Heck

„Galaxy defender“ im Raumschiff

Wie im Film „Men in black“ fühlte ich mich beim Begehen des riesigen Raumschiffs. Im ersten Stock findet man sich in einer Art Alien-Labor mit Brutstation und Außerirdischen hinter Glas wieder. Mit Spielzeugpistolen kämpft man gegen außerirdische Eindringlinge und bahnt sich auf Spacebikes den Weg durch Asteroidenschwärme. Ein Highlight sind mit Sicherheit die vier Rutschen, die vom Raumschiff schnell wieder auf den Boden führen. Richtig steil wird es und kurzzeitig fühlt man sich wie im freien Fall.

Rund um das Raumschiff sind auch kleinere Rutschen zu finden und besonders schön finde ich, dass die Entdeckungstour durch die Galaxie mit einem Wissenscenter mit spannenden Experimenten zu Schwerkraft, optischen Täuschungen und Co. kombiniert wird.

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Das Raumschiff im Sensapolis - © TMBW/Heck
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Außerirdische im großen Raumschiff - © TMBW/Heck

Adrenalinkick im Sensadrom

Die an das Sensapolis angrenzende Elektrokartbahn ist garantiert für viele ein Höhepunkt bei ihrem Besuch in dem Freizeitpark. Auf der kurvenreichen Strecke über drei Ebenen kann man so richtig aufs Gaspedal treten und sich wie ein Rennfahrer fühlen. Ein nettes Team weist jeden Besucher kurz ein, übergibt den Helm und dann kann es auch schon losgehen. Da es meine erste Fahrt auf einer Kartbahn war, war ich noch etwas gemütlicher unterwegs, aber Fans von hohen Geschwindigkeiten können hier über 50 km/h schnell werden. Familie und Freunde feuern von der Zuschauertribüne aus an. Vom Team erfuhr ich, dass einen Tag zuvor auf der Kartbahn ein Heiratsantrag gemacht wurde: Es ist also ein Ort voller Emotionen, bei dem neben hohen Geschwindigkeiten auch Romantik das Herz höher schlagen lassen kann.

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Sensadrom: Die Elektrokartbahn im Sensapolis - © TMBW/Heck

Weitere Informationen zum Indoor-Freizeitpark Sensapolis gibt es hier.

Valerie Heck

Valerie Heck

Valerie ist Volontärin und Außenreporterin der Tourismus Marketing GmbH. Sie ist in Hanau aufgewachsen, hat die Welt bereist und lernt im Rahmen ihrer Arbeit das Urlaubsland Baden-Württemberg kennen.
Ab und zu erzählt sie hier von ihren Erlebnissen im Süden.