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Drei Radfahrer*innen fahren mit E-Bikes in kurzen Radklamotten versetzt auf einem Teerweg. Im Hintergrund ist eine Stadt, ein Bikepark und vereinzelt Wohnmobile.
Stadt

Münsingen

natürlich mehr erleben

Erleben und Genießen Sie unsere Stadt im Herzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Unsere vielfältige Landschaft lädt Sie zur aktiven Entspannung ein.

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Unsere Empfehlungen

Unter freiem Himmel

Rund um Münsingen finden Touristen und Einheimische ideale Bedingungen zum Wandern und Radfahren.

Eingebettet zwischen fruchtbaren Feldern und dunklen Buchenwäldern, begeistert Münsingen mit einer abwechslungsreichen Landschaft, die zum Entdecken per Fuß, Fahrrad oder Bahn einlädt. Lokale Sehenswürdigkeiten versprechen zudem interessante Einblicke in die Kulturgeschichte des Ortes. Auf der Schwäbischen Alb zwischen den Städten Reutlingen und Ulm sowie inmitten des UNESCO Geoparks und UNESCO Biosphärengebiets Schwäbische Alb gelegen, ist Münsingen der ideale Ausgangspunkt, um die Region mit ihrer einmaligen Ökologie und Kulturgeschichte zu erkunden. Die Münsinger Innenstadt mit sehenswerten Fachwerkhäusern und kleinen Cafés lädt zum Verweilen ein. Im Stadtmuseum im Münsinger Schloss kann die Geschichte und Kultur der Münsinger Alb nachvollzogen werden.

Wanderparadies mit Auszeichnung

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat sich Kreisgrenzen überschreitend zu einer Top-Wanderregion entwickelt. Münsingen selbst wartet mit insgesamt vier von 21 Premiumwanderwegen auf, die Teil der einmaligen und nachhaltigen Wanderregion »hochgehberge – Ausgezeichnetes Wandern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb« sind. Diese eröffnen Zugänge zu ganz unterschiedlichen Landschaftsformationen und bieten für jeden Wanderfreund ein unvergleichliches Erlebnis – bergauf, bergab führen die zertifizierten Wandertouren durch beeindruckende und schützenswerte Natur, vorbei an Burgen und Festungen, welche die Geschichten der Vergangenheit erzählen. Zahlreiche Gastronomen und landwirtschaftliche Betriebe laden zum Genuss regionaler Produkte ein. Darüber hinaus gibt es, ausgehend von Münsingen, die zwei ersten WANDERMAHL-Mehrtagestouren der Biosphärengastgeber. Aber auch zwei Themenwege sowie weitere Rundwanderwege laden zum Entdecken und Genießen ein.

Das E-Bike-Mekka der Schwäbischen Alb

Münsingen ist Zentrum und Ausgangspunkt für nachhaltige Mobilitätsformen im Biosphärengebiet, insbesondere für die E-Mobilität auf der Schwäbischen Alb. Rund 30 Pedelecs stehen am Mobilitätszentrum in Münsingen zum Ausleihen bereit. Ausgerüstet mit dem BOSCH Nyon-System, werden die Radler bequem durch das UNESCO-Biosphärengebiet navigiert. Hierbei kann unter anderem zwischen zwölf vorinstallierten Touren gewählt werden. Dank des dichten Rad-Tankstellennetzes und Servicestationen für Radpannen lassen die Touren auch für ungeplante Änderungen Spielraum. E-Bikes eröffnen ungeahnte Möglichkeiten: Auch bisher Untrainierten macht so das Radfahren Spaß. Die Topografie der Schwäbischen Alb ist optimal für die Erkundung mit dem Elektrorad. Der aktive Abenteurer darf sich auf rund 700 Kilometer Wegstrecke rund um Münsingen freuen. Die zwölf Touren versprechen fantastische Ausblicke, eine interessante Pflanzenwelt und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Ob Genuss-Tour oder die ADFC-zertifizierte Berg-Bier-Tour, die Spaß über zwei Tage und 115 Kilometer garantiert, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine Stärkung für die Weiterfahrt wird durch die unzähligen Möglichkeiten zum Einkehren gewährleistet. Verköstigen Sie sich mit schwäbischen Maultaschen und Kartoffelsalat, Zwiebelrostbraten vom regionalen Landwirt oder frisch gefangenen Forellen aus der Lauter.

Tourismus statt Truppen

1895 zu militärischen Zwecken gegründet, ist heute der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen ein attraktiver Anziehungspunkt für Touristen. Das Gebiet mit etwa 6700 Hektar wurde von Siedlungen, Straßenbau, Flurbereinigung und intensiver wirtschaftlicher Nutzung weitgehend verschont. Stets durch Schafe beweidet, konnte hier eine parkartige Weidelandschaft erhalten werden, wie sie im 19. Jahrhundert auf der Alb üblich war. Hier können Flora und Fauna, urtümliche Hang- und Schluchtenwälder, Tümpel in den alten Panzerspuren sowie weitere Zeugnisse der militärischen Nutzung und der frühzeitlichen Besiedlung erlebt werden. Vor allem die Stille und das unzerschnittene einzigartige Landschaftsbild ist es, was Besucher immer wieder aufs Neue begeistert.

Inmitten des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen befindet sich das ehemalige Dorf Gruorn. Zur Erweiterung des Übungsgeländes wurde der Ort 1937 völlig geräumt, die Bewohner wurden umgesiedelt. Die mittelalterliche Stephanuskirche, das Schulhaus aus Kalktuff und etliche Gärten mit den Grundmauern der Bauernhäuser zeugen heute von der einst blühenden Gemeinde. Seit der Schließung des Truppenübungsplatzes entwickelte sich das Dorf zum Erlebnisort. Die wieder aufgebaute Kirche, der Rundweg, das Schulhaus mit Museum und eine Einkehrmöglichkeit zeigen die Geschichte und das damalige Leben. Einen nicht nur im wörtlichen Sinne zu verstehenden Höhepunkt stellen die Beobachtungstürme auf dem Gelände dar, von denen vier zugänglich sind. Von den Stahlgittertürmen Hursch (Höhe 42m, bei Zainingen), Waldgreut (Höhe 20m, bei Zainingen) Heroldstatt (Höhe 30 m, bei Ennabeuren) sowie dem gemauerten Sternenbergturm (Höhe 8 m, bei Böttingen, Schlüssel erforderlich) bietet sich ein fantastischer Blick auf den Platz und die Mittlere Schwäbische Alb. Wer Lust auf einen Blick in die Vergangenheit hat, dem empfiehlt sich das 72 Hektar umfassende „Alte Lager“, das zur Zeit des württembergischen Königs Wilhelm II. als Militär- und Kasernenanlage gebaut wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Die Mannschafts- und Offiziersunterkünfte sowie die Versorgungseinrichtungen und Ställe zeugen von einer langjährigen Nutzung und Weiterentwicklung durch verschiedenste Militärepochen.

Mittlerweile ist aus dem „Alten Lager“ das „Albgut“ geworden. Es verkörpert mit seinem unvergleichbaren Ambiente einen besonderen Sehnsuchtsort, der nun zur zivilen, autofreien Nutzung offensteht und einlädt, Geschichte hautnah zu erleben.

Deutschlands Naturwunder und schönster Fluss

Idyllisch und doch wild fließt die Große Lauter durch das gleichnamige Tal. Umrahmt von Wacholderheiden, Burgruinen, Höhlen, Wäldern, albtypischen Felsformationen und malerischen Dörfern schlängelt sie sich ihren Weg über etwa 42 Kilometer bis zu ihrer Mündung in die Donau. Ihr Quelltopf liegt im Hof der ehemaligen Klosteranlage Offenhausen. Die Region ist bei Naturfreunden, Sportlern und Abenteurern gleichermaßen beliebt – hier reichen sich Burgen, Höhlen und eine einmalige Natur- und Artenvielfalt die Hand. Münsingen bietet dazu ein einzigartiges Wander- und Radroutennetz, um die Region zu erkunden. Das Große Lautertal zählt zu den burgenreichsten Regionen Südwestdeutschlands. Es umfasst insgesamt 20 Burgen und Burgstellen sowie zwei vorgeschichtliche Anlagen. Wanderer und Radfahrer werden so mit den schönsten Aussichten der Schwäbischen Alb belohnt. So vielseitig die Geschichte der Burgen ist, so vielseitig zeigen sich die Anlagen den Besuchern heute. Auf der einen Talseite thront hoch über der Lauter der Hohengundelfingen, gegenüber fällt der Blick auf den tiefer gelegenen Niedergundelfingen. Beide mittelalterlichen Adelsburgen bieten einen imposanten Rundblick über das Große Lautertal und die benachbarten Festungen. Ein Viscope erweitert diesen Ausblick auf dem Hohengundelfingen zusätzlich mit der Erläuterung geografisch markanter Punkte. Die Burg Hohenhundersingen ist ein gut erhaltener Buckelquaderbergfried, bei dem zur Albhochfläche hin heute noch eine mächtige doppelte Wall-Graben-Anlage zu sehen ist. In Bichishausen kommen die Besucher in den Genuss einer Schildmauerburg des späten Mittelalters und können anhand von Orientierungstafeln mehr über deren Geschichte erfahren.

In Buttenhausen finden sich Reste der mittelalterlichen Burgmauer, die in der heutigen Friedhofsmauer eingefasst liegen. Anhand eines geschichtlichen Rundgangs kann hierbei von den Anfängen von Buttenhausen über die verschiedenen Adelsfamilien bis hin zur Geschichte des Judentums mehr erfahren werden. Für wen es gemütlicher sein darf, der findet sein Glück auf den zahlreichen Liegewiesen, den Grill- und Spielplätzen entlang der Lauter. Diese sind am besten per Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Sie laden ein zum Entspannen, Spielen und Planschen – beste Voraussetzungen für heiße Sommertage, aber auch im Winter lohnt sich ein Besuch.

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