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Baden-Württemberg und COVID 19:

Informationen zum Coronavirus

Warnung
Informationen zum Coronavirus

Informationen zur Situation in Baden-Württemberg sowie Links mit offiziellen Informationen zu Covid-19 haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Seit dem 24. November 2021 gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung mit Regelungen, die vor allem für nicht-immunisierte Personen weitere Einschränkungen bedeuten. Eine übersichtliche Darstellung der Regelungen für die einzelnen Bereiche finden Sie auf der Webseite der Landesregierung.

Das dreistufige System mit Basisstufe, Warnstufe und Alarmstufe gilt nach wie vor. Neu hinzugekommen ist die Alarmstufe II. Sie tritt ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 oder ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6 in Kraft. 

Indikator für die drei Stufen ist die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

Bitte beachten Sie, dass sich Baden-Württemberg ab dem 24. November 2021 in der Alarmstufe II befindet. In vielen Bereichen gilt nun die 2G- oder 2G-plus-Regel. Das bedeutet, dass nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben. Bei manchen Angeboten ist zusätzlich ein tagesaktueller negativer Schnell- oder PCR-Test vorzulegen.

In folgenden Bereichen gilt generell die 2G-Regelung: 

  • Weihnachtsmärkte
  • Für Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen gilt eine maximale Personenobergrenze von 25.000 Personen.
  • Bei Veranstaltungen der Breitenkultur mit Gesang, Blasmusik oder vergleichbaren Tätigkeiten mit Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen gilt 2G+. Dies gilt auch für an der Veranstaltung mitwirkende Personen, sofern diese nicht im Rahmen ihrer Berufsausübung tätig werden, sowie für den Probenbetrieb.
  • Abstandsregeln bei Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen.

2G+ Regelung – also genesene und geimpfte Personen müssen zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen – in folgenden Bereichen: 

  • Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen
  • Weihnachtsmärkte (maximal 50 Prozent der üblichen Besucherinnen und Besucher zugelassen)
  • Diskotheken und Clubs
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

In beiden Alarmstufen gilt für Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Gasthäuser, Pensionen oder Campingplätze 2G. Davon ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen oder besondere Härtefälle wie beispielsweise ein dringend notwendiger Arztbesuch. In diesen Ausnahmen muss ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorgelegt werden. Gastronomische Einrichtungen in den Beherbergungsstätten dürfen diese Personen nur im Freien und nach Vorlage eines negativen PCR-Tests benutzen.

Die neue Corona-Verordnung stellt nochmal deutlicher klar, wie Betreibende, Anbietende und Veranstaltende verpflichtet sind, Test-, Genesenen und Impfnachweise zu kontrollieren: Sie müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgleichen. Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheck-App geprüft werden.

Ausgenommen von der PCR-Pflicht und den 2G-Beschränkungen sind generell Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Für diese ist in der Regel ein Antigen-Schnelltest ausreichend. 

Nicht-immunisierte Schülerinnen und Schüler erhalten stattdessen gegen Vorlage ihres Schülerausweises beziehungsweise eines geeigneten Dokuments, aus dem sich die Schülereigenschaft ergibt, Zugang.

Schwangere und Stillende Personen sind nur noch bis zum 10. Dezember 2021 von der Testpflicht sowie den Teilnahme- und Zutrittsbeschränkungen ausgenommen, da es dann seit drei Monaten eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt.

Ausgangsbeschränkungen in besonders betroffenen Kreisen

Aufgrund der kritischen Lage führt die Landesregierung wieder Ausgangsbeschränkungen in Stadt- und Landkreisen ein, in denen die 7-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 liegt. Hier gilt dann im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient, 2G. Abholangebote und Lieferdienste sind weiterhin uneingeschränkt möglich.

In Stadt- und Landkreisen mit einer Ausgangsbeschränkung dürfen nicht genesene und nicht geimpfte Personen zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung oder sonstige Unterkunft etwa eine Beherbergungsstätte oder Wohnheim nur aus driftigen Gründen verlassen.

Die lokalen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben, wenn im jeweiligen Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 500 liegt.

Nach § 3 CoronaVO gilt in geschlossenen Räumen weiterhin die Maskenpflicht – mit Ausnahme des privaten Bereichs. Im Freien gilt dies, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen.

Für alle Personen ab 0 Jahren mit typischen COVID-19-Symptomen gilt ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot.

Für immunisierte Personen (§ 4 CoronaVO) entfällt eine ggf. geltende Testpflicht (außer bei 2G plus). Als abgeschlossene Impfung gilt jede mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gemäß der empfohlenen Impfserie vorgenommene Impfung gegen die COVID-19-Krankheit:

  • Bei Impfstoffen, die mehr als eine Impfdosis benötigen, gilt die Impfung für Personen, die mit mindestens einer Impfdosis geimpft sind, als abgeschlossen, sofern diese Personen bereits selbst positiv getestet waren und sie über einen Nachweis über eine durch PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen.
  • Darüber hinaus gilt eine Impfung als gemäß der empfohlenen Impfserie abgeschlossen, wenn eine Abweichung durch die Ständige Impfkommission des RKI anerkannt wird.
  • Als geimpfte Personen gelten alle Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mittels Impfdokumentation vorweisen können.

Als genesene Personen gelten alle, die bereits selbst positiv getestet waren, sofern sie über einen Nachweis über eine durch PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen und keiner darauf beruhenden Absonderungspflicht mehr unterliegen. Die nachgewiesene Infektion darf höchstens sechs Monate zurückliegen.

Am 9. November 2021 trat die erste Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung in Kraft. Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie eine Kurzübersicht der Corona-Einreiseregeln. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur geltenden Verordnung finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung. 

Die Einreise aus EU-Mitgliedstaaten, Schengen-assoziierten Staaten (Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein) sowie weiteren Staaten, die auf der deutschen Positivliste stehen, ist zu jedem zulässigen Reisezweck grundsätzlich möglich. Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur für vollständig geimpfte Personen zu jedem Zweck (auch Besuchsreisen oder Tourismus) möglich. Die Impfung muss mit einem Impfstoff erfolgt sein, der auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts aufgeführt ist und seit der letzten Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Davon ausgenommen sind derzeit China und Herkunftsstaaten, die als Virusvariantengebiet eingestuft sind. Bei Einreise ist ein digitales COVID-Zertifikat der EU oder ein vergleichbarer Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorzulegen. Nicht vollständig geimpfte Personen, die in Drittstaaten ansässig sind, dürfen nur nach Deutschland einreisen, wenn sie eine wichtige Funktion ausüben oder ihre Reise zwingend notwendig ist. 

Anmeldepflicht: 
Reisende, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einer als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Region aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich vor der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de digital anzumelden. Die dort erhobenen Reise- und Kontaktdaten werden an die am Reiseziel zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet, um ggf. die Einhaltung der Quarantäne überprüfen zu können.

Generelle Nachweispflicht: 
Reisende ab 12 Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen. Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen dem Beförderer schon vor der Abreise einen negativen Testnachweis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss dem Beförderer immer ein negativer Testnachweis vorgelegt werden, ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Einreisequarantäne: 
Bei einem Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet müssen sich alle Reisenden grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit grundsätzlich 10 Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich 14 Tage. Wird vor der Einreise aus einem Hochrisikogebiet ein Genesenen- oder Impfnachweis unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt, kann die häusliche Quarantäne vorzeitig beendet werden. Ungeimpfte oder nicht genesene Personen können die Quarantäne frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beenden. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach dem fünften Tag der Einreise automatisch ohne Testnachweis. Nach Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet dauert die Quarantäne 14 Tage, eine vorzeitige Beendigung ist nicht möglich.

Beförderungsverbot: 
Zusätzlich zu diesen Regelungen hat die Bundesregierung für Länder, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, eine weitreichende Einreisesperre verhängt. Es herrscht ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen. Ausgenommen von dieser Einreisesperre sind unter anderem alle Deutschen und in Deutschland lebendende Personen nicht deutscher Herkunft, Transitreisende und der Warenverkehr.

Die Listen der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete werden auf der Webseite des Robert Koch Instituts veröffentlicht.

Bitte kontaktieren Sie Ihre Gastgebenden / Ihre Buchungsstelle direkt bzgl. der Stornierungsbedingungen. Zu Stornoanfragen in Hotels und sonstigen Übernachtungsbetrieben in Baden-Württemberg können wir keine Auskunft geben und verweisen an die >> Verbraucherzentrale.

Weitere Informationen zu den in Baden-Württemberg gültigen Regelungen sind der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung (mit Beschluss vom 23. November; gültig vom 24. November bis 22. Dezember) oder den FAQs zu entnehmen.

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes stellt mit dem „Wegweiser Tourismus“ eine übersichtliche Darstellung der Einschränkungen und Lockerungen je Bundesland zur Verfügung.

Ein Hinweis in eigener Sache

Eine Verantwortung für Aktualität, Vollständigkeit und Rechtsverbindlichkeit der auf dieser Seite zusammengestellten Informationen und Verlinkungen können wir an keiner Stelle übernehmen. 

Wir bitten um Verständnis, dass wir individuelle Anfragen zur Auslegung der Corona-Verordnung nicht beantworten können. Viele Antworten auf mögliche Fragen finden Sie in den FAQ der Landesregierung.

Wenn Sie dort keine Antwort auf Ihre Frage finden, wenden Sie sich bitte mit ihrem konkreten Einzelfall an die am Zielort zuständige Ortspolizeibehörde (Gemeinde, Rathaus), die Ihnen in der Regel eine rechtsverbindliche Auskunft erteilen wird. Wir sind leider nicht befugt, die Corona-Verordnung auszulegen oder rechtsverbindliche Antworten zu geben.

 

Hinweis für die Tourismus-Verantwortlichen und Unternehmen im Land

Informationen zu allen Fragen rund um die Corona-Krise haben wir im Tourismusnetzwerk zusammengestellt – diese werden laufend aktualisiert >> Corona-Pandemie: Laufend aktualisierte Informationen

Da unsere Telefonzentrale die Vielzahl der Anfragen aktuell leider nicht bewältigen kann, bitten wir Sie dringend, Ihre Mitglieder vorerst nicht mehr telefonisch an uns zu verweisen.  Bitte verweisen Sie stattdessen auf den Link im Tourismusnetzwerk, wo es auch Informationen zu Stornierungen und Fördermöglichkeiten gibt.
 

Stand: 24. November 2021