Fernradweg

Stromberg-Murrtal-Radweg

Der Stromberg-Murrtal-Radweg verläuft von der Oberrheinischen Tiefebene durch das Pfinztal, das Stromberggebiet, das Enztal und weiter entlang der Murr bis nach Gaildorf.

  • Typ Fernradweg
  • Schwierigkeit
  • Dauer 11,09 h
  • Länge 155,5 km
  • Aufstieg 1011 m
  • Abstieg 809 m
  • Niedrigster Punkt 112 m
  • Höchster Punkt 419 m

Beschreibung

Wegequalität: überwiegend asphaltierte Wege, teilweise Schotterwege

Steigungen: wenige mittlere Steigungen, zwischen Königsbach-Stein und Maulbronn starke Steigungen und Abfahrten

Verkehr: überwiegend ruhig, in Karlsruhe starker Verkehr

Eignung für Kinder oder Ungeübte: ab dem Pfinztal geeignet

Naturerlebnis: der Naturpark Stromberg-Heuchelberg; das Enztal; der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Kulturangebot: das Badische Landesmuseum im Karlsruher Schloss; das Zentrum für Kunst und Medientechnologie ZKM Karlsruhe; das Zisterzienserkloster in Maulbronn; Marbach am Neckar mit Schillers Geburtshaus, Schiller-National-Museum und Literaturmuseum der Moderne; Urmenschmuseum in Steinheim; das Wasserschloss Oppenweiler

Die Straßen laufen wie die Strahlen der Sonne auf das Schloss und seinen Turm zu: Aus diesem Grund trägt Karlsruhe den Beinamen Fächerstadt. Hier lohnt nicht nur das Schloss einen Besuch: In der badischen Stadt sind einzigartige Museen zu Hause.

Wenn die Radfahrer den Trubel erst einmal hinter sich gelassen haben, liegen viele Kilometer ländlich-beschauliche Strecken vor ihnen. Sie führen durch die Wiesen des Pfinztals, an Flüssen und Weinbergen entlang und durch die Wälder des Naturparks Stromberg-Heuchelberg und des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Imposanter Höhepunkt der Tour ist das Zisterzienserkloster in Maulbronn, ein Ort, an dem man sich lebhaft vorstellen kann, wie die Mönche im Mittelalter gelebt haben. Auch an Schillers Geburtsstadt Marbach sollte keiner vorbeiradeln, ohne wenigstens einen Blick auf sein Geburtshaus und das Literaturmuseum der Moderne mit seiner ungewöhnlichen und preisgekrönten Architektur zu werfen. Den besonderen Reiz dieses Radwegs machen aber die vielen Fachwerkstädtchen und Weindörfer aus, in denen man gerne am Marktplatz anhält, um ein Eis zu essen, einen Kaffee zu trinken oder ein Glas vom örtlichen Weinberg zu kosten.