Von Neckarsteinach nach Neckarhausen

Wanderung

Wanderung durch die idyllische Landschaft des Odenwaldes und der Neckarschleifen zur Dilsburg, dann mit der Fähre nach Neckarhausen.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 4:15 h
  • Länge 14,5 km
  • Aufstieg 405 m
  • Abstieg 405 m
  • Niedrigster Punkt 113 m
  • Höchster Punkt 340 m

Beschreibung

Unsere Streckentour führt uns von Neckarsteinach hinauf zur schönen Altstadt und der Burgruine von Dilsberg. Oben auf der Talschulter des Neckars genießen wir den Ausblick nach Mückenloch und durchwandern das Naturschutzgebiet Sotten, in dem wir seltene Vögel, z.B. durchziehende Kraniche beobachten können. Ab der Schutzhütte vom Steinernen Tisch geht es wieder bergab zum Neckar. Wir erreichen den Neckarhäuserhof und überqueren den Neckar mit der dortigen Fähre, um Neckarhausen zu erreichen. Die S-Bahn bringt uns zurück an unseren Ausgangspunkt Neckarsteinach.

Am Bahnhof in Neckarsteinach wenden wir uns in der Bahnhofstraße nach links, neckaraufwärts, bis wir die Möglichkeit haben, den Fluss auf der nahen Schleuse zu überqueren. Hinter der Schleuse beginnt ein Waldpfad, der anfänglich nach links und anschließend in steilen Kehren bergan in den malerischen Ort Dilsberg führt. Der kleine Ort mit seinem historischen Zentrum befindet sich 180 m über dem Neckar und bietet eine tolle Aussicht auf die Neckarschleife und das Umland.

Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass der Berg wegen seiner exponierten Lage bereits den Römern als Signalstation diente. Das Dorf Dilsberg selbst fand bereits 908 urkundliche Erwähnung und die einst stolze Bergfeste Dilsberg trotzte so manchem Ansturm des Dreißigjährigen Krieges. Anfang des 19. Jahrhunderts noch als Karzer für aufsässige Heidelberger Studenten genutzt, wurde die Burg schließlich zum Abbruch freigegeben, der glücklicherweise wieder gestoppt wurde. Die Ruine und die liebenswerte Festungsaltstadt mit ihren verwinkelten Gassen sind den Aufstieg allemal wert!

Nun wandern wir in Dilsberg die Straße An der Stiege entlang, die in den Bannholzweg übergeht. Am Ende des Weges biegen wir an einer Kreuzung nach links, in die Straße „Schänzel“ ein. Die kleine Straße teilt sich schließlich und wir wählen die nach links führende Fahrstraße in den Wald hinein. Nach einer Weile im schattigen Wald erreichen wir eine Gabelung mit einem Ziegengehege auf der rechten Seite und biegen erneut nach links in den Wald hinein. Nun geht es weiter bergab.

Unmittelbar, nachdem der Wald sich lichtet, kann man einen schönen Ausblick auf die nördlich gelegene Ortschaft Mückenloch genießen.Unser Weg trifft auf eine Landstraße, der wir ein kleines Stück nach rechts folgen, um sie sogleich nach halblinks auf den Feldweg in Richtung des ausgeschilderten Reitplatzes zu verlassen. Man bleibt auf dem Weg, bis das Naturschutzgebiet Sotten erreicht wird. Hier verlassen wir den Weg und halten uns geradeaus, um das Naturschutzgebiet zu durchqueren. Vogelfreunde können hier im Frühjahr und Herbst durchziehende Kraniche beobachten. Außerdem brüten hier 80 % der Blaukehlchenpaare von Baden-Württemberg.

An der nächsten Kreuzung halten wir uns rechts, bis wir die Wegekreuzung am Steinernen Tisch (322 m) erreichen. Die im Jahr 1851 errichtete Schutzhütte bietet Wanderern die Möglichkeit, eine Pause einzulegen. Wir setzten unsere Tour auf dem Mittlerer-Hohe-Buche-Weg links neben der Hütte fort und treffen auf eine Landstraße, der wir nach links folgen. Man passiert eine kleine Waldlichtung und überquert das Eulenbächle. Wir biegen jetzt in den zweiten, nach rechts abzweigenden Waldweg und folgen diesem, bis er auf einen breiteren Weg trifft. In diesem schwenken wir nach links ein. Nun überquert man das Finsterbächle, das man ein Stück weit bachabwärts begleitet. Zu unserer Rechten sehen wir eine Weggabelung. Hier verlassen wir unseren bisherigen Weg nach links. Jetzt wandern wir stetig bergab, bis der Weg in einer T-Kreuzung endet. In dieser halten wir uns nach links, parallel zum Neckar.

Schließlich treffen wir auf eine Landstraße, die uns zum Neckarhäuserhof  mit Möglichkeit zur Einkehr, nach rechts führt. Wir verlassen sie gleich darauf wieder nach rechts und gelangen zu einer Fährstation. Um den Neckar zu überqueren nutzen wir die Fähre, die zwischen dem Neckarhäuserhof und Neckarhausen verkehrt. Sie bringt uns zum Fährweg in Neckarhausen, dem wir zuerst nach rechts und dann nach links folgen. Der Fährweg trifft auf die Burgenstraße, die uns nach links zum S-Bahnhof von Neckarhausen führt. Von dort können wir mit der S-Bahn zu unserem Ausgangspunkt, Neckarsteinach zurückkehren.

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, ggf. Stirnlampe, Kartenmaterial

A6, Ausfahrt Heidelberg, weiter auf der B37 Richtung Eberbach nach Neckarsteinach
Parkplatz in Bahnhofsnähe
Mit der S-Bahn S2 von Heidelberg (S-Bahnhof Weststadt/Südstadt) nach Neckarssteinach.