Von Lauda nach Beckstein und zum "Gröttle"

Wanderung

Rundwanderung von Lauda über den "Panoramaweg" nach Beckstein. Von dort geht es auf  den Frauenberg und zum versteckt gelegenen "Gröttle", einer kleinen Felsnische mit Marien-Statue. Über das  "Käppele" bei Königshofen führt die Route zurück nach Lauda.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:26 h
  • Länge 11,6 km
  • Aufstieg 320 m
  • Abstieg 320 m
  • Niedrigster Punkt 213 m
  • Höchster Punkt 375 m

Beschreibung

Von Lauda führt die Tour über den dortigen "Panoramaweg" am ökologisch wertvollen Trockenhang-Schutzgebiet "Galgen" entlang zum Vogelschutzgebiet "Eichelsee". In weitem Bogen gelangt man über die Höhen zum Weinort Beckstein, wo mehrere Einkehrmöglichkeiten bestehen. Durch die Weinberge und über den "Frauenberg" geht es zum "Gröttle" (hochdeutsch: "kleine Grotte"),  einer versteckt liegenden, von privater Hand geschaffenen und gepflegten Felsnische mit Marien-Statue. Der Pfad führt weiter zum "Käppele" (hochdeutsch: "kleine Kapelle") bei Königshofen. Über einen Feldweg geht es zur ehemaligen Tauberfranken-Kaserne (heute Gewerbeareal "i_Park Tauberfranken") bei Lauda. Vorbei am Freibad und Hallenbad gelangt man wieder zum Ausgangspunkt. Der Vorschlag für diese Wanderung im Rahmen der Serie "FN-Sommer" der Fränkischen Nachrichten stammt vom Wanderclub Lauda e. V..
Vom Startpunkt geht es die Eichwaldstraße aufwärts. In den zweiten links abbiegenden Weg einbiegen (hier sind mehrere Wanderwegmarkierungen angebracht, unter anderem der „rote Wanderschuh“ des Panoramawegs Taubertal). Diesem Pfad aufwärts folgen. Er wird im Laudaer Volksmund schon länger als „Panoramaweg“ bezeichnet, denn er bietet schöne Ausblicke auf Lauda und das Taubertal. Der Pfad läuft an der Flanke des Galgenbergs entlang aufwärts und windet sich nach Südwesten. Nach einiger Zeit taucht er in den Wald ein und endet schließlich an einem von links kommenden, anderen Wanderpfad.

Hier rechts abbiegen, bergauf laufen und auf der Höhe in den ersten Feldweg in spitzem Winkel nach links einbiegen. Diesem Feldweg folgen. Er beschreibt eine Rechtskurve. Einige Zeit geht es nun geradeaus, dann knickt der Weg im 90-Grad-Winkel scharf nach rechts ab. An dieser Stelle jedoch geradeaus auf einem Grasweg zwischen Hecken weiterlaufen. Dieser Grasweg führt auf ein Wiesengrundstück, knickt dann nach links ab und führt hinunter zu einem asphaltiertem Weg. Rechter Hand befindet sich das Biotop „Eichelsee“ (auch "Echelsee" genannt) mit einem Vogelschutzgebiet. Am asphaltierten Weg angekommen, auf diesen nach rechts einbiegen und Richtung Westen laufen.

Die bald kommende Kreuzung wird geradeaus überquert (Richtung Heckfeld, siehe gelber Straßenwegweiser an der Kreuzung). Nach etwa 100 Metern zweigt links ein geschotterter Feldweg ab und führt in den Wald hinein. Diesem Weg folgen, bis er wieder aus dem Wald heraustritt. Hier links abbiegen. Vor sich sieht man nun in kurzer Entfernung den mit Büschen und Bäumen bewachsenen Damm des „neuen Becksteiner Bassins“, ein offener Wasserspeicher für die Beregnungsanlagen der nahen Weinberge (auf dem Damm steht ein kleines, weißes Schild mit der Aufschrift „Baden und Angeln verboten“).

Man lässt das Wasserbassin rechts liegen und läuft auf einem asphaltierten Weg in Richtung Osten. Ein Stück nach dem Bassin beginnt sich der asphaltierte Weg allmählich zu senken. Am Horizont taucht halblinks das Wohngebiet „Turmberg“ bei Königshofen auf, halbrechts sieht man den hohen Sendeturm bei Löffelstelzen. Der Weg macht eine Biegung nach rechts und man steht man an einer Kreuzung (linker Hand befindet sich ein ausgeschilderter „Lagerplatz für Feldlesesteine“). An der Kreuzung weisen an einem Weidezaunpfosten einige Wandermarkierungen (unter anderem roter Schrägstrich auf weißem Grund) nach links, wohin auch diese Wanderroute führt. Der eingeschlagene Weg fällt weiter ab, und endlich wird der Weinort Beckstein sichtbar, dominiert von der großen weißen Halle der Genossenschaft „Becksteiner Winzer“. Nach einer Weile weist an einem Pfosten am rechten Wegrand das Wanderzeichen „roter Schrägstrich auf weißem Grund“ nach links hinunter. Hier links abbiegen und bis zur Ortsdurchfahrt von Beckstein hinunterlaufen. Rechts abbiegen und der Ortsdurchfahrt folgen. Nach einiger Zeit steht rechts eine Informationstafel des Heimat- und Verkehrsvereins Beckstein mit Hinweisen auf die Gastronomie im Ort.

Nach den Gasthäusern „Adler“ (links) und „Zur alten Kelter“ (rechts) zweigt von der Ortsdurchfahrt links die „Laudaer Straße“ ab und führt bergauf. Wer will, kann nun die Wanderung abkürzen und dieserr Straße immer geradeaus folgen(sie führt über die Hügelkuppe und dann steil hinunter nach Lauda ans Frei- und Hallenbad.) Wer die hier vorgeschlagenen Tour weiter wandern will, läuft die Laudaer Straße nur ein Stück bergauf und biegt am ersten rechts abzweigenden Weinbergweg rechts ab (zur Orientierung: Am Abzweig steht ein großer Bildstock). Dem Weinbergweg folgen. Nach kurzer Zeit steht am Weg ein großer Pavillon mit Sitzgelegenheiten und schönem Blick auf Beckstein. Der Weinbergweg führt weiter leicht bergauf und stößt schließlich auf einen Querweg. Hier rechts, und nach 60 Meter an der nächsten Kreuzung wieder links abbiegen. Nach wenigen Schritten kommt man über den Scheitelpunkt des Hügelrückens und sieht vor sich wieder das Wohngebiet „Turmberg“ oberhalb von Königshofen. Das Sträßchen macht nun eine Rechtsbiegung, führt bergauf auf die Hügelkuppe des Frauenbergs, und bald schon sieht man am rechten Wegrand einen Holzwegweiser mit der Aufschrift „Gröttle“ (hochdeutsch: „kleine Grotte“). Er weist nach links auf einen grasbestandenen Feldweg, der zum Waldrand führt. Dort biegt er nach rechts ab und führt am Wald entlang bergab. Voraus sieht man in der Ferne den Ort Unterbalbach im Taubertal. Der nächste auftauchende Wegweiser „Gröttle“ schickt den Wanderer in einen Tunnel durchs Gebüsch. Auf schmalem Pfad geht’s nur leicht gebückt voran. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich. Bei Nässe können manche Stellen glitschig sein.

Nach einer Treppe steht man am „Gröttle“, einer kleinen Felsenhöhlung mit einer Marienstatue, geschaffen und instand gehalten von privater Hand. Von dem kleinen Andachtsort führt das Pfädchen weiter bergab und endet an einem von rechts oben kommenden, ausgetretenen Wanderweg. Diesem nach links bergab folgen, bis man an eine kleine Kapelle (das „Käppele“ bei Königshofen) kommt. An der Kapelle führt ein Schotterweg einige Schritte bergab, biegt um 90 Grad nach links und führt entlang der Kreisstraße K 2832 in Richtung Nord-Nord-West.

Nach etwa 1,2 Kilometer ist die Umzäunung des Gewerbeparks „i_Park Tauberfranken“ (ehemalige Tauberfranken-Kaserne der Luftwaffe) erreicht. Am Zaun geht ein befestigter Weg nach links kurz steil bergauf und führt dann, immer am Zaun entlang, hinter dem „i_Park“ vorbei. Dieser Weg stößt nach etwa 800 Metern im rechten Winkel auf ein oben kommendes, asphaltiertes Sträßchen. Diesem nach rechts abwärts folgen. Man hat nun wieder Lauda erreicht. An der Einmündung des Sträßchens in die Badstraße ist der Eingang zum Freibad in Lauda. Ein Stück die Badstraße hinauf steht das Hallenbad. Je nach Jahreszeit und Öffnungszeiten laden diese kommunalen Einrichtungen zu einem Sprung ins kühle Nass ein.

Die Wanderung führt am Freibadeingang wie folgt weiter: Die Badstraße einige Schritte bergauf laufen und dann rechts in die Julius-Echter-Straße einbiegen. Sie führt direkt zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung, an der Ecke Julius-Echter-Straße/Eichwaldstraße.

Die Tour führt kurz vor ihrem Ende am Freibad und am Hallenbad in Lauda vorbei. Je nach Jahreszeit und Öffnungszeiten dieser Einrichtungen (www.lauda-koenigshofen.de, Telefon 09343/501-0 oder 09343/1228) kann man sich dort erfrischen und schwimmen gehen, also gegebenenfalls Badesachen mitnehmen oder im Auto deponieren. Das nur im Winter geöffnete Hallenbad verfügt auch über eine Sauna.
Der Pfad am "Gröttle" erfordert gutes Schuhwerk und Trittsicherheit. Die Tour führt stellenweise über Graswege und an Gebüsch entlang, wo Zecken lauern. Hier Arme und Beine regelmäßig nach den Tieren absuchen und eventuell auch einen Hut aufsetzen.
Von der Bundesstraße 290 kommend nach Lauda hineinfahren und in Richtung Oberlauda fahren. Auf der "Oberlaudaer Straße" nach dem Honda-Autohaus Fertig links in die Eichwaldstraße einbiegen. Wo die Julius-Echter-Straße von der Eichwaldstraße nach links abzweigt, befindet sich rechts die Treppe zum Bergfriedhof.
In der Eichwaldstraße oder der Julius-Echter-Straße an den Straßenrändern.
Anreise mit der Bahn bis zum Bahnhof Lauda bzw. mit dem Bus bis zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) Lauda (wenige Schritte vom Bahnhof entfernt).  Nun zu Fuß vom Empfangsgebäudes des Bahnhofs die Poststraße entlanglaufen bis zu deren Mündung in die Becksteiner Straße. Hier rechts auf die Becksteiner Straße einbiegen. An der Abzweigung der Oberlaudaer Straße links abbiegen. Nach dem Honda-Autohaus  Fertig links in die Eichwaldstraße einbiegen und diese hinauflaufen. Wo die Julius-Echter-Straße von der Eichwaldstraße nach links abzweigt, befindet sich rechts die Treppe zum Bergfriedhof.
z. B. Topographische Karte Baden-Württemberg 1:25.000, Blatt 6424 Lauda-Königshofen