Vom Kloster Schöntal zur Götzenburg

Wanderung

Diese Wanderung führt uns vom Kloster Schöntal durch das malerische Jagsttal nach Jagsthausen. Dort ist die "Götzenburg" sehenswert. Zurück geht es über Berlichingen, wo uns Reste einer alten Wasserburg erwarten.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:30 h
  • Länge 10,6 km
  • Aufstieg 288 m
  • Abstieg 288 m
  • Niedrigster Punkt 200 m
  • Höchster Punkt 316 m

Beschreibung

Unsere Wanderung beginnt auf dem Hof des Klosters Schöntal. Von dort gehen wir durch den Torturm, an der Klostermauer entlang und rechts die „Honigsteige“ hinauf. Am Eckturm verlassen wir die Straße, überqueren den Honigbach und wandern in Serpentinen über einen schmalen Pfad den „Tiergarten“ hinauf. Nachdem wir den Aufstieg hinter uns gebracht haben, laufen wir geradeaus in den Wald und in die Feldmark hinein. Wir passieren ein Pumpenhaus, gelangen auf asphaltierten Wegen zur Kreisstraße an der „Ziegelhütte“ und folgen dieser nach rechts. Kurz darauf zweigt ein Fahrweg nach links ab, an dem uns ein Schild den Weg zum „Israelitischen Friedhof“ weist. Nach einigen hundert Metern stoßen wir auf eine Weggabelung. Hier können wir einen Abstecher zum jüdischen Friedhof machen. Ansonsten folgen wir dem Fahrweg nach links. Eine kleine Doline mit Quelle liegt auf unserem Weg. Eine Doline ist eine trichterförmige Mulde im Gelände, die durch Auswaschung von Kalk im Untergrund entsteht. Durch eine Bachsenke gelangen wir an den Rand des Pfaffenwaldes. Nun folgen wir ein Stück dem gleichen Verlauf der Rundwege Nr. 4 und Nr. 7, bis wir zu einer Wegkreuzung kommen. Hier wenden wir uns nach rechts, passieren die Neuwiesen-Quelle und wandern stetig abwärts ins Jagsttal. Nach einer Weile taucht vor uns Jagsthausen und die „Götzenburg“ auf. Wir können einen Abstecher in den Ort machen. Dort, wo unser Weg in die Kreisstraße mündet, überqueren wir die Trasse des Limes. Der Kreisstraße folgend kommen wir in den Ort. Über die Schlossstraße geht es zur „Götzenburg“, die ein Restaurant und ein Hotel beherbergt. Linkerhand befinden sich die „Jakobuskirche“, das „Rote Schloss“ und dahinter das „Weiße Schloss“.
Ob mit oder ohne Abstecher machen wir uns nun auf den Rückweg. Am Friedhof biegen wir nach links auf den „Jagstuferweg“ ab, dem wir bis kurz vor die Schrägseilbrücke des Radwegs folgen. Dort geht es rechts den Wiesenweg hinauf bis zum Waldrand. Einige Meter weiter wenden wir uns nach links und gelangen über den bewaldeten Steilhang hinunter zum Steinbruch von Berlichingen. Hinter diesem geht es über die Industriestraße in den Ort hinein. Interessant ist ein turmartiges Gebäude, welches hinter dem alten „Bahnhöfle“ aufragt. Hier befand sich einst eine Wasserburg, die den Freiherren von Berlichingen als Stammsitz diente. Dieser Turm ist der verbliebene Rest, der vermutlich bereits 1000 Jahre alten Burg. Vorbei an der Kirche stoßen wir auf die Hauptstraße, die wir über die Siedlungsstraße wieder verlassen. Ein Fußweg bringt uns am bewaldeten Jagsthang entlang zum hinteren Tor des Klosters, durch das wir zu unserem Ausgangspunkt, dem Klosterhof gelangen.
Kloster Schöntal – Honigstiege – Tiergarten – Pumpenhaus – Kreisstraße an der Ziegelhütte – jüdischer Friedhof – Doline – Neuwiesen-Quelle – Jagsttal – Jagsthausen – „Götzenburg“ – „Jagstuferweg“ – Wiesenweg – Steinbruch von Berlichingen – Kirche – Siedlungsstraße – Kloster Schöntal
A81 Ausfahrt 6/Osterburken, weiter über Dörnishof und Oberkessach nach Bieringen, dort rechts zum Kloster Schöntal
Am Kloster Schöntal