Wanderung

Vom Hubenloch zum Magdalenenberg

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 2,30 h
  • Länge 9,7 km
  • Aufstieg 96 m
  • Abstieg 96 m
  • Niedrigster Punkt 699 m
  • Höchster Punkt 763 m
Seit dem 7. Jh. v. Chr. hat der Magdalenenberg sein Geheimnis für sich bewahrt. Erst in den 1970er Jahren, ca. 80 Jahre nach der ersten Grabung, fanden Archäologen im größten hallstattzeitlichen Grabhügel Mitteleuropas 126 Nachbestattungen. Die originale hölzerne Fürstengrabkammer kann im Villinger Franziskanermuseum besichtigt werden. Die Funde aus den Nachbestattungen, Schmuckstücke und Prunkdolche, aber auch Rasiermesser, Nagelschneider und Kinderrasseln, sowie ein Modell der Bestattungszeremonie vervollständigen die Ausstellung. Schwarzwaldbahnreisende starten am Villinger Bahnhof. Unter Bäumen geht es der Brigach entlang bis zum Schwedendamm, dann rechts abbiegend durch Dürr- und Roggenbachstraße bis zum „Hebsack“, am Fuß des Magdalenenbergs. Wer mit dem Auto kommt, kann im Parkhaus Theater am Ring parken und am Hubenloch (Deutschlands höchster Rosengarten) beginnen. Der Höhepunkt des Tages muss noch eine Weile warten. Zuvor lockt noch eine Runde auf dem Keltenweg und dem Pfaffenweiler Fußweg durch das Naturschutzgebiet Tannhörnle. Die Huteweide ist Heimat zahlreicher Enzian- und Orchideenarten. Am Pfaffenweiler Sportplatz dreht der Weg links
und verläuft über den Höhenrücken zum Magdalenenberg. Nach ausgiebigem Panoramablick über die Stadt, zum Schwarzwald und zur Baar-Alb geht es wieder hinab zum Hebsack und geradewegs weiter durch die Laiblestraße bis zum Rosengarten. Auf dem Rückweg wird die historische Villinger Innenstadt durch das Riettor betreten. Gleich rechts befindet sich das Franziskanermuseum mit dem Fürstengrab. Wenn man anschließend durch die malerischen Gassen der historischen Innenstadt schlendert, kann das Münster „Unserer Lieben Frau“ sowie der geschichtsträchtige Münsterbrunnen bestaunt werden. Doch
auch Türme, Tore und Erker sowie die jahrhundertealte Stadtmauer, die heute noch in großen Teilen erhalten ist, lädt zum Entdecken ein.
Die Wanderung ist bewusst
kurz gehalten, um genügend Zeit
für das Franziskanermuseum und
einen Stadtrundgang zu haben.