Fernwanderweg

Rheinauenweg

Entlang des Rheins geht es, umgeben von idyllischen Auen, von Mannheim nach Karlsruhe.

  • Typ Fernwanderweg
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 29,00 h
  • Länge 86,4 km
  • Aufstieg 188 m
  • Abstieg 179 m
  • Niedrigster Punkt 90 m
  • Höchster Punkt 112 m

Beschreibung

1. Etappe: Mannheim-Seckenheim - Ketsch

Wir beginnen unsere Wanderung durch die Rheinauen in Mannheim - Seckenheim. Von der OEG-Haltestelle am Rathaus wandern wir auf der Seckenheimer Hauptstraße in östlicher Richtung. Bei der Brückenapotheke bei der Neckarbrücke nach Ilvesheim entdecken wir den "blauen Punkt". Er wird uns bis in den Dossenwald leiten. Dazu bleiben wir noch auf der Hauptstraße, die wir bei einer Ampel überqueren um wenig später dort, wo sich jenseits der Gleise der OEG das Seckenheimer Schloß befindet, bei einer Metzgerei nach rechts in "Offenburger Straße" einbiegen. Bei der zweiten Kreuzung schickt uns die Markierung links in die "Zähringer Straße" und bald geradewegs in einen Fußweg in einem Neubaugebiet. Vorbei an einer Schule und der "Richard-Möll-Halle" wandern wir bis zur Friedhofsmauer, an deren Ende wir nach rechts über die in Tieflage verlaufende Umfahrungsstraße wandern um entlang einiger Häuser, die zum Stadtteil Suebenheim gehören, in ein Wäldchen wandern. Nach 200 Metern schicken uns die Zeichen rechts über ein Pfädchen vorbei an einem Spielplatz und nochmals rechtshaltend am Zaun eines Militärgeländes, das von bellenden Hunden bewacht wird zum "Holzweg", einer Straße, die uns über die Autobahn A 656 (Mannheim - Heidelberg) bringen, wo wir etwa 10 Minuten geradeaus weitermarschieren. Rechts unserer Straße befindet sich die Mannheimer Pferderennbahn, links davon zunächst Militärgelände, dann das Gelände eines Schützenvereins.
Kurz vor den Bahngleisen schwenken wir nach links ab, um über eine neugebaute Brücke über die Gleise des Vorfeldes des Bahnhofs Mannheim-Friedrichsfeld in den Dossenwald zu gelangen, der in Mannheim auch als Rheinauer Wald bekannt ist. Am Ende der Brückenrampe verlassen wir das ehemalige Verbindungssträßchen und folgen den Markierungen rechts in einen Waldweg. Nach 500 Metern links in einen Teerweg einschwenken und bei einem Brunnen der Trinkwasserversorgung wiederum nach rechts weitergehen. Beim nächsten Querweg nochmals um ein paar Meter nach links versetzt kommen wir zu einem Wildgehege, in den Auerochsen und Damwild anzuschauen ist. Hier gehen wir links am Zaun des Geheges entlang und bald danach bringt uns ein Pfad nach rechts zumWildschweingehege und später wiederum links zum Parkplatz am Friedrichsfelder Weg gelangen. Wir queren die Straße und gehen hinter einer Hecke auf einem weiteren Parkplatz nach links weiter zur Wandertafel für die Rundwanderwege. Nun gehen wir rechts auf einem breiten Pfad vorbei an einem Spielplatz durch den Kiefernwald. Bald links bleiben wir dann auf dem Teerweg am Waldrand. Wir hören den Verkehrslärm der nahen Autobahn A 6 (Mannheim - Heilbronn) und schneiden wenig später nach links eine Waldecke ab, haben dann eine neu angelegte Streuobstwiese zur Rechten, bis wir vor einer Schranke nach rechts auf einen niedrigen Wall gelangen. Unter uns befindet sich die in den achtziger Jahren in Betrieb genommene Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart der Bundesbahn.

Der "blaue Punkt" verabschiedet sich nach links in Richtung Schwetzingen. Wir aber gehen geradeaus weiter und entdecken links an einem Schild das erste "blaue R", denn hier beginnt der eigentliche Rheinauenweg. Doch bis zum Rhein müssen wir noch eine gute Stunde weiterlaufen.
Rasch überqueren wir die Autobahn A 6 (Mannheim - Heilbronn), gehen kurz am Waldrand entlang, um nach einer Düne unter der B 36 hindurch nach Rheinau zu gelangen. Geradewegs ist es auf der "Iggelheimer Straße" nicht weit zum Bahnhof Mannheim-Rheinau, wo sich gleich links hinter dem Bunker die Endstation der Straßenbahn befindet.
Durch die Bahnsteigunterführung gelangen wir auf die andere Seite der Bahnlinie und gehen links heraus auf der "Rhenaniastraße" bis zur Ampelkreuzung, die wir geradewegs überqueren um noch ein paar Meter auf der Zufahrt Richtung Schwetzingen zu bleiben, bis unser Zeichen nach rechts in die "Lüderitzstraße" zeigt. Und wenig später bringt uns ein Fußweg durch einen Durchlaß in der Lärmschutzmauer in den Stadtteil Rheinau-Süd. Links in die "Karl-Schwaner-Straße", die an einen Naturforscher erinnert. An ihrem Ende schickt uns die Markierung rechts in die "Leutweinstraße".
Nach der gleichnamigen Bushaltestelle wandern wir links durch die verkehrsberuhigte "Wegenerstraße", bis wir zur 1967 erbauten modernen Martinskirche gelangen.

Nun sind es nach rechts nur wenige Schritte bis zur "Rohrhofer Straße", die wir überqueren, um gleich danach durch eine Grünanlage hinter einer neuen Mietshaussiedlung zu marschieren, die auf dem Gelände einer früheren Fabrik entstand. Wo unser Weg nach links umknickt befindet sich hinter der Hecke das Tiefgestade des Rheins. Der Sportplatz zur Rechten liegt bereits auf Rohrhofer Gemarkung. Unser Fußweg schlängelt sich durch die Grünanlage, dabei ignorieren wir alle Abzweigungen, bis er nach ein paar Minuten ansteigt und uns zu den Häusern von Rohrhof führt, denn dort wo wir auf die Straße treffen, überschreiten wir die Stadtgrenze von Mannheim und wandern nach links in eine Sackgasse, den "Waldweg" weiter. Zwischen einer Wiese auf der Mannheimer Seite und den Häusern des zu Brühl gehörenden OrtsteilsRohrhofpassieren wir eine Sperre und gelangen nach einigen Minuten zur "Rheinauer Straße", die wir aber gleich wieder verlassen, um rechts in die "Lessingstraße" einzuschwenken. Durch die gebogene Straße gelangen wir rasch an den Rand des Tiefgestades, biegen rechts ab und kommen wenig später auf den Damm, der uns nach links in Richtung Rhein bringt. Nach rechts schauen wir über die unter Naturschutz gestellten Wiesen hin zum Industriegebiet am Rheinauhafen. Drehen wir uns um so haben wir nochmals einen schönen Blick zurück auf Rohrhof und die dahinterliegende Odenwaldkette. Nach einer Weile ist unser Dammweg von dichtem Gebüsch gesäumt, das uns bald den Weiterweg versperrt. Also gehen wir nach rechts, umringen dabei einen Teich um linkshaltend in den Auwald zu gelangen, durch den wir nach etwa 10 Minuten an den "Rheinweg" gelangen. Er bringt uns nun rechts zum ersten Mal direkt an den Rhein. Wir wandern stromaufwärts und überqueren nach weiteren 10 Minuten den Leimbach, der hier in den Rhein mündet.

Wenig später versperrt uns ein kleines Militärgelände den direkten Weg am Rhein entlang, daher umgehen wir es links und kommen kurz darauf wieder an den Fluß. Nun ist es nicht mehr weit, dann kommen wir an dieKollerfähre.

Das "blaue R" zeigt zur Schutzhütte hinter der Fährzufahrt. Wir wandern noch ein kleines Stück am Rhein entlang bis zum Bootshaus des Wassersportvereins von Brühl. Hier erläutert uns ein Stein, daß der Rhein von der Quelle bis hierher bereits 603 km zurückgelegt hat und bis zur Nordsee noch 624 km vor ihm liegen. Er ist hier 250 m breit und 3,80 m tief. Wir befinden uns auf einer Höhe von 102 m über dem Meeresspiegel.

Der Ketscher Altrhein verhindert, daß wir am Rhein bleiben können. Also schickt uns die Markierung nach links auf einem Pfad zur Landstraße. Wir folgen ihr nun auf der linken Straßenseite auf einem eigenen Fuß- und Radweg. Nach ein paar Minuten schickt uns die Markierung nach links zu einem Anglersee, an dem wir nach rechts entlanggehen. An seinem Ende müssen wir zurück zur Straße, gehen dort weiter nach links um gleich wieder zum nächsten Anglersee gelangen. An dessen Ende überqueren wir einen Damm und gelangen zur Gaststätte "Entenjakob". Für etwa 200 Meter wandern wir noch an der Straße entlang, dann schickt uns das "blaue R" nach rechts und wir gehen vorbei an der hinter einem Wall versteckten Grillhütte und Pferdekoppeln weiter. Dann schwenkt unser Weg nach rechts um und bringt uns an den Altrhein. Doch schon nach wenigen Metern steigen wir etwas an und kommen wieder auf das Hochgestade, wo wir nach wenigen Minuten die Landstraße von Brühl erreichen. Ein eigener Fuß- und Radweg bringt und nach Ketsch. Hier zweigt gleich bei der ersten Querstraße, der "Spießstraße" ein mit "gelbem V" im Kreis markierter Verbindungsweg nach Schwetzingen ab.

Wir aber gehen auf dem Fußweg in Richtung Ortsmitte. Hinter den Büschen befindet sich immer noch der Altrhein. Nach einer Weile schwenkt die Straße nach links um und wir gelangen zur Kirche, wo die heutige erste Etappe endet.

2. Etappe: Ketsch - Oberhausen

Wir überqueren die Landstraße von Talhaus nach Speyer und wandern geradewegs auf eine Hecke zu. Davor verlief bis zum zweiten Weltkrieg das Gleis der Bahnlinie Schwetzingen - Speyer. Von links kommt vor ihr das "rote Kreuz" des Franken-Hessen-Kurpfalz-Weges hinzu, das sich jedoch schon nach wenigen Metern hinter der Hecke wieder nach rechts verabschiedet, um über den Rhein zum Speyerer Dom zu führen, der auf dem Wanderweg knapp 3 km entfernt ist, wofür man etwa 40 Minuten braucht.

Wir marschieren aber geradewegs weiter durch die Felder, bis wir nach etwa 20 Minuten, kurz vor der B 39 bei einer Buschgruppe nach links weiterwandern. Wir kreuzen einen Feldweg und wenden uns beim zweiten nach rechts und gehen vorbei am Aussiedlerhof über eine Brücke, mit deren Hilfe wir die B 39 überqueren und erreichen bei den Sportplätzen und der Grillhütte die alte Bundesstraße, wo wir links auf den OrtAltlußheimzuwandern. Doch gehen wir jedoch nicht auf der "Hauptstraße" in den Ort hinein, sondern folgen beim Gasthaus "Stadt Saloniki" den blauen Zeichen nach rechts an den Gärten entlang weiter. Nach etwa einer Viertelstunde erreichen einen Betonweg. Hier schickt uns die Markierung eingentlich nach links, doch sollten wir uns einen kleinen Abstecher nach rechts gönnen, denn in etwa 250 Meter Entfernung kann man am Ende einer Mauer den etwas unscheinbaren Gedenkstein für ein altes Fürstengrab entdecken.

Wir folgen also dem Wanderweg nach links, gehen jedoch wiederum nicht in den Ort, sondern nach knapp 100 Metern rechts am Ortsrand zwischen einer Hecke und den Häusern weiter, bis wir zu einem Querweg kommen. Hier wenden wir uns rechts und gehen zunächst gleich ein Stück auf dem alten Sommerdamm, dann aber linkshaltend hinab zum Rheinufer. Nun wandern wir nach links, gehen also stromaufwärts weiter. Nach ein paar Minuten überqueren wir den Kriegbach, der hier in den Rhein mündet. Noch ein Stück weiter am Rhein entlang, dann schwenkt unser Weg nach links ab, denn der in den Rhein mündende Wagbach versperrt uns den Weiterweg am Ufer. Wir kommen auf den Hochwasserdamm, wenden uns rechts und überqueren dort den Wagbach, gehen dann durch das Gelände eines Kieswerks und danach auf dem neuen Hochwasserdamm weiter. So nähern wir uns in den nächsten 20 Minuten der vor uns liegenden Ortschaft Rheinhausen. Wo eine Straße den Damm schickt uns das blaue Zeichen nach links und in den Ort hinein und wir befinden uns an der Gaststätte "Alte Post". Wir gehen geradewegs auf der "Hauptstraße" ortseinwärts, sehen zur rechten das hübsche Backstein-Schulhaus und schwenken gleich danach rechts in die "Oberdorfstraße". Sie bringt uns nach einigen Minuten wieder an den Rheindamm, dem wir linkshaltend kurz folgen, bis wir nach wenigen Metern wieder nach rechts in die Rheinauen zurück können. Rasch sind wir auch wieder am Rheinufer. Für etwa 20 Minuten wandern wir wieder am Ufer stromaufwärts dahin. Zuletzt sehen wir auch das nahe Kernkraftwerk von Philippsburg vor uns, dann versperrt uns wieder ein Altrheun den Weiterweg am Ufer. So schwenken wir nach links um.

Zwischen dem Philippsburger Altrhein und einem weiteren Altwasser geht es hindurch zum alten Rheindamm und auf diesem weiter in Richtung Oberhausen. Wenig später kreuzen wir den neuen Rheindamm und wandern geradeaus weiter durch die Fluren, können dabei für etwa 10 Minuten noch wählen ob wir auf der Dammkrone des alten Rheindamms oder dem Teerweg links daneben weiterwandern, dann knickt der Damm nach rechts ab, während wir nun geradeaus weiter auf dem Teerweg vorbei an einer Franziskusgrotte wandern. Wenig Minuten später endet unser Weg bei einem Schäferdenkmal. Hier führt der Rheinbauenweg an sich nach rechts weiter in Richtung Philippsburg, doch das interessiert erst am nächsten Wandertag.

Die hier beginnende und nach links führende Wegmarkierung "weißes Dreieck mit Spitze nach unten" bringt uns vorbei am Vogelpark in etwa einer Viertelstunde in die Ortsmitte von Oberhausen oder in einer guten Stunde an den Bahnhof von Waghäusel.

Mannheim-Rheinau - Brühl-Rohrhof - Ketsch - Altlußheim - Rheinhausen - Oberhausen - Philippsburg - Rußheim - Alt Dettenheim - Insel Rott - Leimersheimer Fähre (badisches Ufer) - Leopoldshafen - Ölhafen (Kleiner Bodensee) - Karlsruhe-Maxau
A5 bis Ausfahrt 37 Kreuz Heidelberg. Weiter auf der A656 in Richtung Mannheim bis Ausfahrt 4 Mannheim-Seckenheim und dann nach Seckenheim fahren
In Mannheim
Mit der Bahn zum Hauptbahnhof Mannheim