Oberschwäbische Barockstraße - Hauptroute

Touristische Straße

Wer seine Reise auf der Oberschwäbischen Barockstraße in Ulm beginnt, den erwarten auf der etwa 380 km langen Hauptroute weithin bekannte Orte wie Wiblingen, Ochsenhausen, Steinhausen, Weingarten oder Bad Schussenried, genauso wie barocke Kleinode, die bislang trotz ihrer sehenswerten Ausstattung weniger Berühmtheit erlangt haben. All die Sehenswürdigkeiten haben aber eines gemein: Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

  • Typ Touristische Straße
  • Schwierigkeit
  • Dauer 95:06 h
  • Länge 380 km
  • Aufstieg 3267 m
  • Abstieg 3267 m
  • Niedrigster Punkt 396 m
  • Höchster Punkt 713 m

Beschreibung

Vom höchsten Kirchturm der Welt – dem Ulmer Münster, dem reich ausgeschmückten Bibliothekssaal im Kloster Wiblingen, über einen der schönsten Marktplätze Süddeutschlands in Biberach, errreicht man auf  seiner Fahrt über Ochsenhausen mit seiner Benediktiner Reichsabtei, Rot an der Rot, wo ein Blick auf das Kloster im Hintergrund schon die Alpen erahnen lässt. Langsam ändert sich das landschaftliche Bild während man vom sanfthügeligen Oberschwaben bei Bad Wurzach ins voralpenländische Württembergische Allgäu gelangt. Das prächtig ausgestattete Neue Schloss in Kißlegg, das mittelalterliche Stadtoval in Isny, die bereits südländisch anmutende Altstadt in Wangen und das Neue Schloss Tettnang beeindrucken und lassen vergessen, dass man sich noch in Deutschland befindet. Vielmehr mutet die Region, je näher man durch die Obstgärten an den Bodensee bei Langenargen und Friedrichshafen kommt, wie ein Stück Norditaliens an. Ein Orgelkonzert in der Basilika in Weingarten, das Museumsviertel in Ravensburg und der Besuch des Blutrittes in Weingarten machen deutlich, wie erlebbar Kultur in Oberschwaben ist. In Bad Waldsee prägt der Stadtsee mit dem Doppelturm der Kirche „St. Peter“ das Stadtbild, in Aulendorf ist der Einheitsbau aus Schloss und Kirche schon von Weitem sichtbar und im Grünen Baum in Bad Waldsee genießt man erlesene barocke Speisen. Sicherlich herausragend in ihrer prunkvollen Ausstattung sind der Bibliothekssaal im Kloster Schussenried, die Wallfahrtskirche Steinhausen und die Pfarrkiche St. Katharina in Wolfegg. Aber auch die kleineren Orte an der Hauptroute laden mit ihrer oberschwäbischen Gastlichkeit zum Verweilen ein.

Wiblingen - Kloster Roggenburg - Gutenzell-Hürbel - Biberach - Ochsenhausen - Rot an der Rot - Bad Wurzach im Allgäu - Wolfegg - Kißlegg im Allgäu - Isny im Allgäu - Wangen im Allgäu - Schloss Achberg - Tettnang - Langenargen - Friedrichshafen -Ravensbrug - Weingarten - Bad Waldsee - Aulendorf - Kürnbach - Bad Schussenried - Steinhausen - Bad Buchau - Riedlingen - Munderkingen - Ehingen - Wiblingen

Mit dem PKW kann man alle Stationen entlang der Route bequem befahren.

Das ehemalige Deutschordensschloss Achberg ist ein wahres Barockjuwel - außergewöhnliche barocke Stuckaturen sind aus dem 18. Jahrhundert erhalten und können in voller Pracht bewundert werden. Ein leckeres Stück Kuchen, selbst gebacken von den Allgäuer Landfrauen aus der "Alten Schlossküche", sollte man sich auch nicht entgehen lassen!

Mit dem Zug ist die Anreise nach Ulm, Laupheim, Biberach, Bad Schussenried, Bad Waldsee, Aulendorf, Ravensburg und Friedrichshafen problemlos möglich.