Neckartal/Schwarzwald (Deutsche Fachwerkstraße)

Fernradweg

Die Route der Deutschen Fachwerkstraße führt uns von Bietigheim-Bissingen durch das Neckartal und über die Albhochfläche nach Calw. Entlang der Nagold geht es schließlich wieder zurück ins Enztal.

  • Typ Fernradweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 27:30 h
  • Länge 365,1 km
  • Aufstieg 1915 m
  • Abstieg 1915 m
  • Niedrigster Punkt 181 m
  • Höchster Punkt 838 m

Beschreibung

Ausgangspunkt unserer Rundtour ist Bietigheim mit seinen prächtigen Fachwerkhäusern und dem mächtigen Enzviadukt. Über die Schillerstadt Marbach und die Murr-Metropole Backnang erreichen wir das erste Etappenziel Schorndorf, eingebettet in die Weinberge des Remstals. Der Rems und anschließend dem Neckar folgend passieren wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den zoologischen Garten Wilhelma, das Mercedes-Benz Museum, die Esslinger Burg und das Hundertwasserhaus. Dann folgt der Anstieg auf die Albhochfläche, wo uns die Burgruine Reußenstein, die Schertelshöhle und das Schopflocher Torfmoor begeistern. Nach dem herrlichen Blick vom Aussichtsturm Römerstein fahren wir hinab ins Ermstal. In Bad Urach laden die AlbThermen zum Entspannen ein, bevor uns die vierte Etappe über die Universitätsstadt Tübingen und Herrenberg mit seiner mittelalterlichen Innenstadt in die Hermann-Hesse-Stadt Calw führt. Entlang der Nagold geht es vorbei an Hirsau mit seiner bedeutenden Klosteranlage und wir genießen im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord Natur pur. Von Pforzheim gelangen wir schließlich entlang der Enz zurück nach Bietigheim.

1. Bietigheim – Schorndorf

Startpunkt ist die Alte Enzbrücke im Bietigheimer Bürgergarten, von wo es in östlicher Richtung über Ingersheim bis in die Schillerstadt Marbach am Neckar geht. Entlang der Murr fahren wir durch viele kleine Ortschaften bis nach Backnang. In der Murr-Metropole mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern schweift der Blick von der neu gestalteten Bleichwiese zum 30 m höher gelegenen Burgberg, der Urzelle Backnangs und heutigem kulturellen Mittelpunkt der Stadt. Anschließend radeln wir Richtung Südosten in schöner, teilweise für den Radler anspruchsvoller Hügellandschaft, bis wir schließlich entlang der Wieslauf das erste Etappenziel Schorndorf erreichen.

2. Schorndorf – Kirchheim

Entlang der Rems führt uns die zweite Etappe zunächst nach Waiblingen. Bei Hegnach geht es nach einem kurzen Anstieg steil bergab nach Remseck, wo die Rems in den Neckar mündet. Im weiteren Verlauf lädt der Max-Eyth-See bei Hofen zu einer kurzen Rast ein. Entlang des Neckars passieren wir zuerst Bad Cannstatt, den größten und ältesten Stadtbezirk Stuttgarts, wo sich ein Besuch des zoologischen Gartens Wilhelma lohnt. Der Kern der alten Reichsstadt Esslingen mit der am Hang thronenden Burg erfordert einen kurzen Abstecher vom Neckarufer aus. Bei Plochingen verlassen wir das Neckartal und begeben uns in das offene, hügelreiche Albvorland. Schon bald haben wir einen herrlichen Blick auf unser nächstes Etappenziel, Kirchheim unter Teck.

3. Kirchheim – Bad Urach

Entlang des Teckberges und der schon von weitem sichtbaren Burg führt uns die Fachwerkstraße durch Streuobstwiesen bei der Ruine Reußenstein auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb. Lohnend ist ein Abstecher zum Aussichtsturm Römerstein, von dem man einen herrlichen Blick in das Lautertal und das Alpenvorland, ins Filstal und rundherum auf die Albhochfläche hat. Bei Donnstetten halten wir uns rechts, um auf die West-Route Richtung Schwarzwald zu gelangen. Über Römerstein, Grabenstetten und Hülben geht es schließlich steil bergab ins Tal der Erms. Bad Urach lädt uns mit den AlbThermen und mit der spätmittelalterlichen Altstadt zum Verweilen ein.

4. Bad Urach – Calw

Von Bad Urach führt uns der Radweg entlang der Erms talabwärts durch die Gemeinde Dettingen mit ihren prachtvollen Streuobstwiesen sowie durch die Outlet-City Metzingen. In Neckartenzlingen biegen wir von der Erms ab in Richtung Neckar. Wir radeln flussaufwärts und erreichen die Universitätsstadt Tübingen. Durch das Ammertal und über die sanften Hügel der Gäulandschaft geht es weiter nach Herrenberg mit der imposanten Stiftskirche. Der Weg führt uns weiter zum Calwer Stadtteil Stammheim, wo eine Erfrischung im Freibad auf uns wartet. Unser nächstes Ziel ist die Hermann-Hesse-Stadt Calw im Nagoldtal.  

5. Calw – Bietigheim

Auf der letzten Etappe folgen wir dem Lauf der Nagold durch den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und erreichen die „Goldstadt“ Pforzheim. Über die Weinorte Mühlhausen und Roßwag gelangen wir entlang der Enz in das schmucke Vaihingen, bevor wir wieder unseren Ausgangspunkt Bietigheim erreichen. Zuvor bietet sich noch ein Abstecher in die „Schäferlaufstadt“ Markgröningen an.

Fahrradhelm, Flickzeug, Fahrradhandschuhe, Sonnenschutz, Proviant und Trinkwasser

Fachwerkliebhaber sollten sich den Fachwerkpfad in der Altstadt von Herrenberg anschauen. 24 Schautafeln erklären die Bauweise der imposanten Häuser.

Über die A81 und B27 nach Bietigheim-Bissingen

Öffentliche Parkplätze im Stadtgebiet

Mit Regionalzügen und der S-Bahn von Stuttgart