Hohenzollernweg

Fernwanderweg

  • Typ Fernwanderweg
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 69:00 h
  • Länge 223,9 km
  • Aufstieg 5485 m
  • Abstieg 5485 m
  • Niedrigster Punkt 408 m
  • Höchster Punkt 991 m
1. Etappe - von Glatt nach Haigerloch (16 km)

Wir beginnen unsere Wanderung beim Schloss in Glatt, gehen die Hochgerichtsstraße hoch, biegen links in den Alten Rainweg ein und bleiben auf der rechten Talseite bis ins Neckartal. Abstecher (50 m) zur Pfahljochbrücke Neckarhausen aus dem Jahr 1257. Eine der ältesten erhaltenen Holzbrücken im süddeutschen Raum. Dort geht es rechts ab, neckaraufwärts am Waldrand, später an der Bahn entlang bis Fischingen. Wir queren Bahn, B14 und Neckar und kommen ins Zentrum. Von dort aus lohnt sich ein Abstecher zur Ruine Wehrstein.

In Fischingen führt der Weg (Kennzeichnung rotes Kreuz bis Haigerloch) die Schlossbergstraße entlang, halbrechts die Straße am Sonnenberg hoch und weiter in südöstlicher Richtung bis zum Ortsausgangsschild. Kurz davor geht es nach rechts steil abwärts, dann erreichen wir über einige Stufen die Kreisstraße K 5502. Auf dieser gehen wir links weiter bis zur Unteren Mühle, biegen dort rechts ab, queren den Mühlbach und folgen dem Weg an den Sportstätten vorbei bis Mühlheim. Die Markierung führt quer durch den Ort, am Ortsende erkennen wir die Autobahnbrücke, unter der es durch und weiter nach Renfrizhausen geht. Von der Kirche aus folgen wir der Kronenstraße bis zum Ortsende. Bei der Bushaltestelle biegen wir links ab in die Bühlstraße und gehen hinauf zur Schutzhütte „Palmen“. Wir wandern nun in südöstlicher in Richtung Wald über den Rindelberg. Nach 15 Minuten erreichen wir die Abzweigung Wandbühl-Kirchberg. Wir folgen links dem Weg über den Wandbühl, dort haben wir eine schöne Sicht auf das Kloster. Vor der Klostereinfahrt geht der Weg links in nordwestlicher Richtung nach Haigerloch, zunächst auf einer Teerstraße, nach 500 m biegen wir rechts auf einen Wiesenweg ein. Wir kommen an einer Schutzhütte und an einem aufgelassenen Weinberg vorbei nach Weildorf. Am Ortseingang biegen wir links in die Balinger Straße ein und wenden uns am Feldkreuz gleich nach rechts, am Sportplatz vorbei. Wir überqueren die Straße nach Haigerloch (K7177) und biegen nach dem Autohaus, das wir rechts umgehen, in die Oberstadt von Haigerloch ab.

Eine landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Variante bietet sich vom Kloster Kirchberg an. Aus dem Eingangsportal tretend wenden wir uns nach rechts an den Gebäuden und der Klostermauer entlang. Abwärts gehend kommen wir an einem Fischweiher und an einer Jagdhütte vorbei auf den Holzplatzweg. Bevor der Weg halblinks ansteigt, ca. 200 m nach der Hütte, geht es geradeaus auf einen Pfad mit der Markierung H 21. Beim Waldaustritt führt unsere Route kurz am Waldrand entlang, dann halbrechts auf einem Wiesenweg zu einer Buschreihe. Wir folgen dem Weg in östlicher Richtung bis zu einem Grillplatz. Dort geht es links und gleich wieder halbrechts die „Himmelsleiter“ (265 Stufen) hinauf. Oben rechts gelangen wir an einen Aussichtspunkt. Hier lohnt halblinks ein Abstecher (5 Min.) zum ersten jüdischen Friedhof (1567) von Haigerloch. Wir gehen geradeaus weiter die Weinberghalde entlang bis zur B463, links abbiegend erreichen wir eine Unterführung und befinden uns wieder auf dem Hohenzollernweg.

 

2. Etappe - von Haigerloch nach Hechingen-Stein (16 km)

Wir beginnen unsere Wanderung am Stadtbrunnen in der Unterstadt. Über die Eyachbrücke gehen wir in die Hechinger Straße (Markierung blauer Strich), am Gasthaus Schlößle vorbei links über die Eyach und hinter der Brücke nach dem ersten Haus, rechts auf einem Pfad auf die Anhöhe. Über die Hochfläche geht es immer geradeaus in Richtung Stetten.

In Stetten kommen wir am Friedhof vorbei auf die Stettener Straße, diese gehen wir 30 m links hoch und biegen rechts in die Straße am Netterbühl ein. Wir queren die Bahnlinie und erreichen den Waldrand. Zunächst geht es auf Forstwegen, dann mehr auf Pfaden über die Anhöhe der „Schwarzen Wäld“. Bei einer Weggabelung halten wir uns links und erreichen nach einer längeren Strecke im Wald, vorbei an der Korbereiche, die Lindeshalde. Bei einem Waldkreuz können wir nach Rangendingen absteigen oder wir folgen der Markierung blaues Kreuz scharf rechts in Richtung Hechingen. Wir überqueren die L391 und steigen auf zu den Sandgruben am Weiler Berg. 

In Rangendingen folgen wir der Grosselfinger Straße. Am Ortsrand zweigen wir links ab und steigen nach 150 m den Weiler Berg rechts hoch.
An den Sandgruben vorbei geht es nun, mit der Markierung blaues Kreuz, auf einem Waldweg in Richtung Stauffenburger Hof. Kurz vor einer Wegkreuzung folgen wir dem Waldweg halblinks abwärts. Bei einer Wegkehre erkennen wir rechts auf einem Hügel ein mächtiges Holzkreuz. Hier befindet sich auf dem ehemaligen Burgstall eine Gedenkstätte der Stauffenberger. Eine Begehung des kulturhistorischen Denkmals ist empfehlenswert.

Vom Stauffenburger Hof hat man die Möglichkeit auf der Zufahrt zur L410 zu gehen, um dann auf dem Radweg neben der Straße nach Stein zu kommen. Wir steigen auf zum Schloss Lindich und wandern nach dem Schloss die Allee entlang in Richtung Hechingen. Nach 1 km biegt links der Hauptwanderweg 3 nach Hechingen-Stein ab.

Wer nach Hechingen möchte, geht über den Martinsberg mit seiner verfallenen Kapelle. Vorbei am Schützenhaus und dem Freibad erreicht man den Bahnhof.

 

3. Etappe - von Hechingen-Stein nach Killer (19 km)

Wir fahren mit dem Bus von Stein nach Hechingen zum Bahnhof und beginnen dort unsere Wanderung. Wir folgen der Bahnhofstraße in Richtung Stadtmitte, biegen rechts in die Herrenackerstraße ein und gehen über die Staig zum Unteren Tor hoch. Von dort kommen wir über den Schlossplatz sowie den Marktplatz an der Stiftskirche vorbei und über die Zollernstraße zum Fürstengarten.
Die Villa Eugenia ist sehenswert. Nach dem Fürstengarten biegen wir links
in die Fürstenstraße ein und kommen in die Heiligkreuzstraße, der wir nach rechts folgen. Wir unterqueren die B27 und erreichen den Friedhof. Auf der Straße nach Boll gelangen wir nach der Kurve rechts zunächst auf einem Feldweg, dann im Wald auf einem Pfad hinauf zur Burg Hohenzollern.

Nach der Besichtigung gehen wir die Zufahrtsstraße abwärts und biegen nach der zweiten Haarnadelkurve, mit der Markierung roter Strich, links in einen Pfad ein. Bald sind wir in dem Sattel. Bei einer Wegspinne halten wir uns zunächst links, dann rechts und kommen auf einem Waldweg nach Mariazell. Nach der Besichtigung der Wallfahrtskirche gehen wir die Straße hoch bis zu einer Kreuzung. Dort führt dann ein Pfad in vielen Kehren hoch zum Zellerhorn. Hier hat man einen sehr schönen Blick über das Albvorland und zur Burg Hohenzollern.

Vom Zellerhorn wandern wir am Albtrauf entlang zum Backofenfelsen und zum Trauffelsen, dort biegen wir rechts ab zum Nägelehaus (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit).

Wir verlassen das Nägelehaus mit dem roten Dreiblock (Gabel) in östlicher Richtung und steigen im Wald ca. 300 m abwärts bis zu einem geschotterten Fahrweg. Dort lohnt ein Abstecher (150 m) zum Aussichtspunkt Hangender Stein.

Wir folgen dem Fahrweg nach rechts, treten aus dem Wald und gehen bei einem Wegzeiger links Richtung Gockeler. Am Waldrand biegen wir links ab (Markierung rotes Dreieck) und wandern, vorbei am Kohlwinkelfelsen, am Trauf entlang über den Himberg zum Aussichtspunkt Hoher Berg (Schutzhütte). Hier steigen wir zunächst in Richtung Jungingen ab und folgen nach 500 m dem gelben Dreieck rechts in Richtung Killer.

 

4. Etappe - von Killer nach Gammertingen (24 km)

Wir gehen an der Kirche vorbei, links die Unterdorfstraße hinunter
und rechts die Breitholzstraße hinauf. Dem Teerweg (Markierung gelbes Dreieck) folgen wir links bis zum Waldrand und steigen dann hinauf zum Killerberg (Rastplatz und Schutzhütte). Der Wanderweg führt nach Osten aus dem Wald und weiter nach Ringingen. Am Ortseingang kommen wir in die Alte Killer Straße und gehen gleich rechts die Helschlochstraße entlang. Vorbei an einem Brunnen geht es auf einem steilen Fahrweg bis zu einem Wanderparkplatz an der K7161. Von dort führt der Weg links hinauf zur Ruine Hohenringingen auf dem Nähberg. Der Bergfried (Aussichtsturm) ist zugänglich. Vom Parkplatz setzen wir unseren Weg fort und folgen parallel der Straße nach Burladingen bis zum Parkplatz Bäbeloch. Hier wandern wir links eine Alleenstraße hinauf bis zur ersten Kehre. Dort befindet sich ein Gedenkkreuz mit einem volkstümlichen Spruch. Wir verlassen die Waldstraße nach rechts, gehen am alten Steinbruch vorbei und folgen der Markierung gelbes Dreieck. An einer Weggabelung wählen wir den linken Weg und stoßen schließlich wieder auf die Waldstraße, der wir nach rechts folgen. Nach kurzer Zeit kommen wir zum Hinweisschild Ruine Ringelstein (Aloisschlößle). Der kurze Abstecher nach rechts zur Ruine ist lohnenswert.

Die Markierung führt uns halblinks weiter auf einen verwachsenen Waldweg. Sobald man die Höhe erreicht hat, kommt man auf eine Wiese, die man am rechten Waldrand umgeht. Wir gehen links auf die sanfte Erhebung des Titusenköpfle zu. Auf der Anhöhe steht ein Steinkreuz mit dem gleichen Spruch wie bei dem Gedenkkreuz an der Waldstraße. Hier haben wir einen schönen Ausblick auf die Kuppenalb.

Weiter geht es über den Kreuzfelsen (Abstecher 40 m) zur Burgruine Hochwacht und durch den Wald an der Höllenstein-Höhle vorbei nach Burladingen. Der Wanderweg endet direkt an der Straße Hohe Wacht, auf der wir links abwärts bis zur Stettener Straße gehen, weiter über den Bahnübergang, die Gammertinger Straße und über die Fehlabrücke. Nach der Brücke gehen wir links in den Mühlweg und wandern unterhalb des Sägewerks geradeaus durch Wiesengelände, vorbei an einem Feldkreuz. Kurz vor dem Bahnübergang geht es halbrechts hoch. Immer am Waldrand und der Bahnlinie entlang erreichen wir Gauselfingen.

In Gauselfingen treffen wir wieder auf die Markierung gelbes Dreieck. Wir überqueren die Fehla und die B32, gehen kurz die Haslebergstraße entlang, dann rechts am Zinken die Treppen hinauf. Oberhalb der neuen Kirche kommen wir auf einem Teerweg zur Albhochfläche. Auf der Höhe wenden wir uns nach links und folgen dem Fahrweg in östlicher Richtung. Kurz vor der kleinen Gehölzgruppe und einem Querweg verlassen wir die Markierung und folgen dem Feldweg halbrechts, entlang der Langen Lichse (Wanderweg Nr. 6 „Im Tal der Lauchert“). Nach dem Feldkreuz kommen wir bei einem Waldparkplatz wieder zur Markierung gelbes Dreieck. Wir folgen dem Weg rechts und biegen am Waldrand links ab auf einen geschotterten Fahrweg. Bei einer Wegkreuzung geht es scharf links und nach wenigen Schritten rechts Richtung Eulenloch (ehemalige Wohnhöhle aus der Urnenfelderzeit).

Wir steigen in südlicher Richtung zur Lauchert ab und gehen im Tal rechts am Waldrand entlang nach Gammertingen.

 

5. Etappe - von Gammertingen nach Sigmaringen (28 km)

Wir beginnen die Wanderung beim Rathaus (Markierung gelbes Dreieck) von Gammertingen. Sie führt uns zuerst auf dem rechten Ufer der Lauchert und nach Überquerung der Europastraße links der Lauchert stadtauswärts bis zum Parkplatz an der B32. Hier queren wir Straße und Bahn und wandern zunächst neben der Bahn, dann aufwärts zum Teufelstor. Es geht nun weiter aufwärts, dann rechts am Waldrand über Feld und Wald bis zu einer Asphaltstraße. Hier wandern wir links weiter und biegen nach 500 m vor dem Holzschuppen in einen Wiesenweg rechts ein, der nach Süden verläuft, in einen Pfad übergeht und über die Kachelhalde führt. Der kurze Abstecher zum Kachelfelsen ist lohnend. Nach den ersten Häusern gehen wir links die Straße abwärts und wandern an der Sebastianskapelle vorbei auf dem Kamm zum Schloss Hettingen (heute Rathaus, zu Dienstzeiten geöffnet).

Auf einem schmalen Weg geht es steil abwärts zur Kirche, die sehenswert ist. Von dort wandern wir über die Lauchert, dann an der Bahn südwärts. Am Ortsende queren wir die Bahnlinie, wandern am Waldrand weiter und erreichen bald die Mündung der Fehla. Der Talweg führt uns nach Hermentingen. Vorbei an der St.-Gallus-Kirche, an der Gallusquelle, dem alten Wasserwerk geht es auf landschaftlich schöner Strecke auf Veringenstadt zu. Das "Städtle" bietet mit seinem alten Rathaus, dem Haus der Malerfamilie Strüb, der Burgruine und den Neandertalerhöhlen viele Sehenswürdigkeiten.
Wir gehen durch die Stadt, am Neandertaler-Denkmal vorbei stadtauswärts, biegen dann rechts ab über die Lauchert unter der Straßenbrücke hindurch und kommen wieder an die Bahnlinie. Vor Veringendorf queren wir die B32 und gehen durch den Ort zur romanischen Kirche. Nach dem Besuch der ältesten Kirche Hohenzollerns gehen wir, vorbei am Pfarrhaus, einige Schritte ortseinwärts, dann rechts hoch und wieder rechts auf den bezeichneten Weg neben der Bahn nach Jungnau. 500 m vor Jungnau queren wir die Bahn, gehen der Bahn entlang, bis wir über einen Steg der Lauchert in die Ortsmitte kommen.

Wir gehen in Richtung Bahnhof, biegen vor der Bahnlinie rechts ab und folgen dem Weg geradeaus am Sportplatz vorbei. Am Steinbruch rechts über die Brücke und gleich wieder links. Nach 1 km führt links ein Steg über die Lauchert. Wir queren die Bahn, steigen die Stufen hoch und wandern am Waldrand entlang. Wieder geht es über die Bahn, wir folgen der Bahnlinie und sehen bald den Lauchertsteg vor uns. Über diesen führt uns der Weg am Felsen rechts weiter. Nach 300 m zweigen wir links zum Alten Schloss ab. Auf der Höhe führt links ein Stichweg zum Aussichtspunkt Altes Schloss, Ruine Hertenstein. Der Abstecher ist zu empfehlen. Schöner Blick ins Laucherttal. Wir wandern in südlicher Richtung weiter, stoßen auf einen guten Waldweg, hier geht es nach links, dann auf einem Pfad nochmals links zum Nägelesfelsen. Von hier geht es in südlicher Richtung auf Sigmaringen zu.

Vor dem Waldstück "Sieben-Kirsch-Bäume" biegen wir links ab, dann rechts durch die Unterführung und gehen unterhalb des Krankenhauses vorbei zur Hohenzollernstraße. Auf dem Gehweg geht es abwärts an den Schulen vorbei. Nach dem Tennisplatz gehen wir nach links und 50 m weiter scharf nach rechts über den Mühlberg nach Sigmaringen.

 

6. Etappe - von Sigmaringen nach Thiergarten (18 km)

Wir beginnen unsere Wanderung am Marktplatz in Sigmaringen, gehen durch die Fürst-Wilhelm-Straße, am Gasthof Bären rechts in die Burgstraße und über die Donaubrücke. Nach der Brücke (Markierung HW 2, rotes Dreieck) wandern wir donauaufwärts nach Laiz. Dort wechseln wir die Donauseite und biegen unmittelbar nach der Brücke rechts ab. Nach 100 m führt der Wendelinusweg bis zum Ortsrand. Wir wandern neben der Donau weiter bis vor einen Bergrücken. Diesen umrunden wir und sehen vor uns Inzigkofen.

Am Waldrand, bei dem Verbotsschild für Fahrräder, empfiehlt sich ein kurzer Abstecher nach rechts zur Donau. Bei der Holzbrücke hat man einen schönen Blick zum Amalienfelsen. Vor dem Fürstlichen Park gehen wir links hoch (blaues Dreieck) und erreichen so die Klosterkirche. Ein Besuch lohnt sich.

Es geht nun in westlicher Richtung weiter durch den Klostergarten. Nach der Mauer biegen wir rechts ab und kommen auf einem romantischen Weg über die Teufelsbrücke und unter Felsüberhängen vorbei durch den Inzigkofer Park. Auf einer Asphaltstraße rechts abwärts kommen wir an ein Feldkreuz. Wir überqueren die Wiese und erreichen den Aussichtspunkt Känzele. Über die Grotten geht es nun abwärts bis zur  Donau, dann rechts bis zur Straße. Wir queren das Tal und steigen gegenüber dem Bahnhof Inzigkofen hoch. Auf der Höhe halten wir uns links und sind bald beim Aussichtspunkt an der Burgruine Gebrochen Gutenstein. Der Ausblick auf die Ruine, zur Schmeiemündung und Dietfurt ist faszinierend.Vom Aussichtspunkt steigen wir ab und gehen links an der Bahnlinie entlang bis zur Schmeiebrücke. Wir gehen über die Brücke, dann halbrechts auf einem Waldweg den Schmeirer Berg hoch. Auf der Höhe biegen wir links ab, wandern am Waldrand, später im Wald weiter. Bei einer Wegkreuzung gehen wir links zur Schutzhütte am Teufelsloch. Von der Hütte aus führt ein Stichweg zum Aussichtspunkt Teufelslochfelsen.

Wir wandern jetzt in nördlicher Richtung weiter, dann biegen wir links ab auf den Stettener Weg. Zunächst verläuft der Weg im Wald, dann über freies Feld bis zu einer Weggabelung. Dort wandern wir links abwärts und nach 30 m rechts in einen Pfad steil nach unten, bis wir auf einen Waldweg stoßen. Dort biegen wir rechts ab und kommen dann auf einem Pfad links zum Rabenfelsen. Vom Rabenfelsen führt uns der Pfad über den Bröllerfelsen weiter. Wir umgehen eine Schlucht, gelangen abwärts auf einen Fahrweg und kommen links auf einem Pfad nach Thiergarten.

Bei Übernachtung im Gasthof Neumühle geht man beim Wanderparkplatz über die Donau und folgt rechts der Markierung roter Dreiblock (2,5 km) zur Neumühle.

 

7. Etappe - von Thiergarten nach Beuron (18 km)

Am Wanderparkplatz an der Donau beginnen wir die Wanderung. Vorbei am ehemaligen Gasthof Hammer (Hotel Villa Hammerschmiede) überqueren wir die Donautalstraße (L277) und gehen die Straße „Zum Steinbruch“ aufwärts (Markierung HW 2, rotes Dreieck). Geradeaus geht es am Steinbruch vorbei, auf dem zweiten Feldweg links über das „Buttenloch“ (früherer Donauverlauf) zum Wald. Wir steigen zunächst einen Pfad, dann rechts den Waldweg hoch bis zur Ruine Falkenstein.

Vom Falkenstein geht es in Richtung Schaufelsen abwärts. Links liegen schöne Aussichtsfelsen. Nach 15 Minuten quert man ein Hochtal und steigt in Serpentinen zum Schaufelsen hoch, der höchsten (170 m) und massivsten Felswand des Donautals. Auf einem durchgehend gesicherten Gratweg, kommen wir zu Aussichtspunkten und zur Stettener Schutzhütte. In westlicher Richtung geht es zunächst im Wald weiter, dann am Waldrand entlang. Abstecher nach links zum Aussichtspunkt Mühlefels. Nach kurzer Zeit erreichen wir die Siedlung Steighöfe mit dem Naturfreundehaus Donautal.

Wir wandern am Waldrand weiter, queren im Wald den Mühlweg und wandern in einem Bogen in nordwestlicher Richtung einem Seitental entlang. Nach 500 m führt links ein steiler Pfad ins Reiftal hinab. Im Tal folgen wir der Markierung rote Raute nach links. Auf einem abenteuerlich an den Fels montierten Steg steigen wir durch die wild-romantische Schlucht „Im Fall“ nach Neidingen ab. Wir gehen durch den Ort, queren Straße und Bahn und biegen kurz nach der Bahn in einen schönen Fußweg ein, der uns nach Hausen führt.

Von der Ortsmitte Hausens wandern wir in Richtung Beuron, über die Donaubrücke kommen wir auf den Wanderparkplatz. Links am Tennisheim vorbei geht es den Talweg weiter. Rechts oben liegt das Schloss Werenwag, bald sehen wir den Ort Langenbrunn. Nach einer guten Stunde erreichen wir das Donauhaus. Dort führt ein Holzsteg über die Donau. Links geht es zur St.-Maurus-Kapelle (erbaut 1870), einem Paradebeispiel für den Beuroner Kunststil. Wir folgen dem Radweg Richtung Beuron. Vor der Brücke gehen wir rechts auf den Felsenpfad, der zwischen Straße und Donau nach Beuron führt. Beim Sonnenhaus geht es links über eine Wiese und über den Betonsteg nach Beuron.

 

8. Etappe - von Beuron nach Meßstetten (18 km)

Wir verlassen Beuron über die historische Holzbrücke, wenden uns nach rechts und steigen links am Haus Maria Trost vorbei die Asphaltstraße hoch. Nach der zweiten Kehre führt rechts am Waldeck ein steiler Pfad aufwärts. Auf einem Waldweg geht es weiter, nach 400 m zweigt rechts ein Stichweg ab zum Spaltfelsen ab, von dem man eine herrliche Sicht auf Beuron hat. Wir kehren zurück und wandern auf dem gekiesten Waldweg weiter, der nach einem vollen Bogen unterhalb von Irndorf zu einer Weggabelung mit Feldkreuz führt. Dort gehen wir nach links und kommen an einem Jugendheim vorbei.

Wir queren die K5902 und wandern auf Feldwegen immer in Richtung Norden an den Drei Kreuzen vorbei. Danach biegt ein Wiesenweg links ab und führt bis zur K8213. Auf dieser geht es einige Schritte rechts, um beim Parkplatz links zum Irndorfer Hardt einzuschwenken (Naturschutzgebiet 103 ha; früher einmähdige Wiesen, die heute eine wertvolle, seltene Wiesenflora aufweisen).

Zunächst geht es durch den Wald, dann quer durch das Hardt immer nordwärts. Nach der Feuerstelle queren wir einen Asphaltsweg steigen ab zu den Gehöften Schönfeld. Wir queren die K8212, bleiben auf dem Asphaltweg und steuern nach 200 m über eine Wiese ein Waldeck an. Am Waldrand weiter kommt man auf einen Feldweg, der nach Heinstetten führt. In der Ortsmitte von Heinstetten gehen wir die Meßstetter Straße bis zum Ortsrand und weiter entlang des Truppenübungsplatzes (nicht nach rechts abbiegen, sondern durch den Wald über eine Anhöhe). Wir kreuzen die Zufahrt zum Truppenübungsplatz und kommen über den Heinstetter Weg nach Meßstetten.

 

9. Etappe - von Meßstetten nach Schömberg (23 km)

Wir biegen gegenüber dem Rathaus ins Kirchgässle ein, um nach dem er-ten Haus einem Fußweg talwärts auf den Karl-Bohnenberger-Weg zugehen. Auf diesem Weg erreichen wir, vorbei an den Brunnenstuben und der Sprungschanze, am Ortsrand die Hossinger Straße. Durch die Straße "Zum Riedhof" führt der Weg hinauf auf den Weichenwang (militärischer Sicherheitsbereich). Von hier hat man eine gute Aussicht Richtung Süden.

Der Weg führt weiter durch eine Talsenke nach Hossingen. Auf der Kreisstraße wird der Ort durchquert. Etwa 450 m nach dem Ortsende verlassen wir die Straße und folgen der Bezeichnung "Hörnle" nach rechts auf einem landwirtschaftlichen, befestigten Weg. Am Ende des Waldes führt der Weg über einen Wiesenweg zu einer leichten Senke. Zunächst durch den Wald, dann auch teilweise Wiesengelände, steigen wir kurz vor Erreichen der Straße nach rechts an. Der Weg führt an der Hangkante des Tobeltales entlang bis zu einer Straßenkreuzung. Von nun an folgen wir für ca. 500 m der Straße in Richtung Tieringen. Vom Wanderparkplatz aus führt uns der Weg geradewegs hinaus zum Aussichtspunkt Hörnle (956 m).

Alternativ bietet sich an, dass ab der Wegkreuzung zunächst der Weg in Richtung Laufen benutzt wird. Nach wenigen Metern wird das Zeichen "Rotes Dreieck" erreicht. Dieser Weg führt dann entlang der steilen Abbruchkante des Albtraufs mit herrlichen Aussichten auf das obere Eyachtal und das Albvorland ebenfalls zum Hörnle.

Der Weg verläuft nun entlang des Steilabfalls zum Lochenpass. Nach überqueren der Straße haben wir die Möglichkeit, direkt in Richtung Plettenberg zu wandern, oder auf einem steilen Fußweg den Lochenstein (963 m) zu überschreiten.

Im Schafbergsattel verlassen wir noch einmal kurzzeitig das rote Dreieck und folgen dem direkten Weg in Richtung Plettenberg. Nach 400 m wird das rote Dreieck wieder erreicht. Im Sattel zwischen Schafberg und Plettenberg wandern wir kurz auf einem breiten Forstweg, bevor wir zum Plettenberg aufsteigen. Auf dem Plettenberg wird der Steinbruch umwandert. Eine Fußgängerbrücke führt über die Materialseilbahn. Dann wird der höchste Punkt der Wanderung mit 1005 m erreicht. Auf dem Zufahrtsweg des Steinbruchs wird das Schafhaus erreicht. (sonntags bewirtschaftet).

Ab dem Schafhaus führt uns der Weg zunächst steil bergab in Richtung Schömberg. Am Waldausgang gehen wir entlang des Uferwege des Stausees unter dem Eisenbahnviadukt hindurch zum Staudamm und dann auf dem Gehweg entlang der Straße hinauf nach Schömberg.

 

10. Etappe - von Schömberg nach Rosenfeld (13,5 km)

In Schömberg folgen wir der Beschilderung Palmbühl und wandern entlang der Zufahrtsstraße über den Staudamm und hinauf zur Wallfahrtskirche Palmbühl. Weiter geht es auf dem Radweg entlang der Gemeindeverbindungsstraße nach Dotternhausen und zum weithin sichtbaren Zementwerk. Im Zementwerk lohnt sich die Besichtung des Werkforums, das uns mit ihrem Fossilienmuseum einen Einblick in die Vorzeit gewährt. Vom Zementwerk aus folgen wir dem Fuß- und Radweg nach Dormettingen. Hinter Dormettingen verlassen wir beim Kreisverkehr die Kreisstraße und folgen dem landwirtschaftlichen Fahrweg rechts der Kreisstraße bis zu einer Kreuzung, an der wir dem Wiesenweg zuerst geradeaus und dann nach links in Richtung Waldrand folgen. Am Waldrand wird die Kreisstraße wieder überquert. Vorbei an den Alemannengräbern (Der Grabhügel an der K7129 wurde aufgeschüttet) geht es am Waldrand entlang in nördlicher Richtung weiter. Bei der Straßenkreuzung folgen wir der Straße in Richtung Leidringen. Nach dem Schorenhof wechseln wir die Straßenseite und folgen in der ersten Linkskurve dem markierten Fußweg durch den Wald zum Wolfsgrubenhof. Auf dem Bergrücken wenden wir uns nach links und erreichen einen Rastplatz, von dem man eine gute Sicht auf die vor- und zurückliegenden Wanderetappen hat. Nach dem Abstieg vom Galgenberg wird das Tal überquert. Auf der anderen Seite des Baches wandern wir hinauf zum Sportplatz. Kurz darauf kommen wir am Rosenfelder Freibad, dem "Sophienbad", vorbei. Ein kurzer Anstieg und das Etappenziel Rosenfeld ist erreicht.

 

11. Etappe - von Rosenfeld nach Glatt (25 km)

Von der Stadtkirche führt uns der Wanderweg in Richtung Bickelsberg. Am Ortsende beim Autohaus geht es links ab in die Robert-Bosch-Straße bis zum Ende des Gewerbegebiets. Hier treffen wir auf die Wegmarkierung "rotes Kreuz", der wir über Bickelsberg bis Vöhringen folgen, und gehen rechts den ersten Querweg nach Bickelsberg.
In der Ortsmitte von Bickelsberg queren wir die L415 in nördlicher Richtung. Dem "roten Kreuz" folgend kommen wir am Friedhof vorbei und weiter in nördlicher Richtung zu einem Park- und Rastplatz im Wald. Weiter geht es durch den Wald bis zur Lichtung mit Blick auf das Siegelhaus. Wir queren den Rindelbach und folgen am Waldeck dem Wiesenweg am Waldrand entlang in westlicher Richtung. Nun kommen wir an einem Spielplatz vorbei zum Ortseingang von Vöhringen. Hier verlassen wir das Wegzeichen "rotes Kreuz". Wir biegen nach links in die Goethestraße ein, überqueren die K5502 (Vöhringen - Wittershausen) und kommen in den Lilienweg, an dessen Ende wir nach links in die Lohmerstraße einbiegen.

Nach ca. 100 m kommen wir auf den Sulzer Radrundweg, überqueren die Autobahn und folgen dem Radweg bis Sigmarswangen. Über die Untere Dorfstraße geht es in die Aistaiger Straße und bis zum Ortsausgang. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen wieder dem "roten Kreuz" durch den Stumpen-Wald. Bei der Höhe 578 geht es rechts vorbei, dann scharf rechts zur Eichwaldhütte, dann wieder links zu den Mammutbäumen. Weiter geht es auf dem Weg "rotes Kreuz" und dem Sulzer Waldlehrpfad, der uns über die Höhe des Weilertales, mit Blick zum Hofgut Geroldseck zur Burgruine Albeck führt. Auf einem Serpentinen-Weg geht es hinunter in Richtung Sulz. Vorbei am Freizeitbad "Susolei" und dem Sportstadion erreichen wir die "alte Stadt am jungen Neckar" Sulz mit ihrem Zentrum dem Marktplatz. Weiter geht es über die Untere Hauptstrasse. An der Waldhornbrücke den Neckar überquerend kommen wir in die Bahnhofstraße und Freudenstädter Straße zur Ampelkreuzung. Hier überqueren wir die B14, gehen die Treppen hoch und steigen den steilen Stockenbergweg hoch vorbei am Spielplatz. Oben angekommen gehen wir nach links neben der Straße in Richtung Freudenstadt zu den Hannikellinden und weiter bis zu einem Reiterhof. Wir wechseln die Straßenseite von links nach rechts und folgen dem Weg, der rechts abbiegt und als Radweg bezeichnet ist. Abwärts durch das Glatter Täle erreichen wir Glatt.

Proviant, festes Schuhwerk, Regenschutz
Auf der A 81 bis zur Ausfahrt Sulz a. N., weiter über Sulz a. N. nach Glatt
In Glatt
Mit dem Zug nach Sulz am Neckar, weiter mit dem Bus nach Glatt