Hasenhorn – Wiesenquelle

Wanderung

Hasenhornturm, Silberbergsteig, Wasserfallsteig

Von Todtnau im Wiesental schwebt die Sesselbahn aufs Hasenhorn, dort beginnt eine großartige Tagestour: Der Silberberg wartet mit einem alpinen Steig auf, von der Wiesenquelle am Feldbergpass führt der Wasserfallsteig zurück nach Todtnau.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit
  • Dauer 5:50 h
  • Länge 20 km
  • Aufstieg 459 m
  • Abstieg 883 m
  • Niedrigster Punkt 644 m
  • Höchster Punkt 1313 m

Beschreibung

Das Hasenhorn in exzellenter Aussichtslage über dem Wiesental ist der Todtnauer Panorama- und Freizeitberg. Von der Talstation schweben die Sessel des Hasenhorn-Lifts, der auch Mountainbikes transportiert, zum autofreien Berggasthof Hasenhorn, dessen Terrasse einen atemberaubenden Ausblick auf Belchen, Schauinsland und Feldberg bietet. Die Markierung »blaue Raute« führt vom Berggasthof kurz Richtung Gisiboden, bis die Wanderwegeschilder steil rechts hinauf zum nahen Hasenhornturm auf dem Gipfel leiten; der 20 m hohe hölzerne Aussichtsturm bietet ein Panorama vom Belchen über den Stübenwasen und zum Feldberg sowie hinab ins Wiesental. Vom Aussichtsturm folgt der Höhenweg dem bewaldeten Kamm ostwärts und tritt schließlich in die Wiesen des Almgasthofs Gisiboden ein, zuletzt auf der Gasthofzufahrt. Am Ende der Zufahrt führt der mit der blauen Raute markierte Wanderweg im Wald hinauf zur Wegeverzweigung Bernauer Kreuz, wo Schutzhütte, Bänke und Tisch zur Rast einladen, hier halb links weiter Richtung »Silberberg/Hebelhof« zur gleich darauf erreichten Verzweigung Bernauer Kreuz, anfangs auf einem Forstweg, dann beginnt der nur für trittsichere Wanderer geeignete Steig »Oberer Silberbergweg«. Er führt meist durch Wald, bietet jedoch am Silberberg hervorragende Aussicht auf Todtnau im Wiesental sowie zum Belchen. Wenig später passiert der Weg ein oder zwei Felsstellen, die als ausgesetzt empfunden werden können, dann geht es eher geruhsam weiter zur Schläglebachhütte, wo ein Brunnen Erfrischung spendet und Bänke und Tische zur Rast laden. Gleich nach Passieren der Hütte wechselt die blaue Raute rechts auf einen Pfad, der letzte Anstieg zum Feldbergpass (»Zeiger«) beginnt. Im Bereich der Grafenmatt-Skipisten ist wegen mehrerer Richtungswechsel sorgfältig auf die Routenführung der blaue Raute zu achten. Bald nach Passieren der Sprungschanze erreicht der Weg die gefasste Wiesenquelle. Wer mit dem Bus nach Todtnau zurückfahren will, geht rechts hinauf zur Haltestelle an der Jugendherberge, während der mit der gelben Raute markierte Feldbergpfad links weiterführt: Unterhalb der Quelle führt ein Forstweg links in den Wald hinein, wo wiederum nach wenigen Metern der Feldbergpfad/Hebelweg rechts auf einen für Fahrräder gesperrten Pfad wechselt. Der rasch an Höhe verlierende Pfad schlängelt sich in Serpentinen durch urtümlichen Wald zu einer Schafweide- und Skipistenwiese, verlässt diese wenig unterhalb rechts und leitet weiter durch den urwaldartigen Wald mit seinen moosüberwucherten Felsen, begleitet vom Rauschen der Wiese. Am Wegrand finden sich Tafeln mit Versen und Sprüchen des Schriftstellers Johann Peter Hebel. Das Rauschen der Wiese in der Schlucht ist so laut, dass die Geräusche der nahen Straße nicht zu hören sind. Mehrfach überquert der Pfad die in Kaskaden und kleinen Wasserfällen durch die Felsschlucht gischtende Wiese auf Holzbrücken. Am unteren Ausgang der Schlucht quert der Feldbergpfad die Bundesstraße an der Bushaltestelle Skilift, zweigt auf den Parkplatz der Schwarzwaldkaserne ab und verlässt ihn gleich am Anfang rechts auf einem weiterhin für Fahrräder gesperrten Pfad. Dieser führt kurz zwischen Straße und Kasernenzaun durch einen Waldstreifen und wechselt dann mit eindrucksvollem Wiesentalblick in den Hang. Kräftiges Gießen kündigt bald den Fahler Wasserfall an (kurzer Abstecher), danach leitet der Feldbergpfad geruhsam durch den Wald und bietet in den Wiesen bei Fahl einen Ausblick hinauf zum Feldbergturm; auf einem Verbindungsweg ist das Gasthaus Lawine erreichbar. Nun weitet sich der Pfad zum Weg neben der Wiese, unter Bäumen laden bei einem Kruzifix Bänke und Tisch zur Rast ein. Hinter dem nächsten Waldstück tauchen die ersten Häuser von Brandenberg am Fuß des Silberbergs auf, der Feldbergpfad wechselt hier unvermittelt durch ein Weidezauntor links hinab, überquert oberhalb eines Wassertretbeckens einen Bach und bleibt teils aussichtsreich, teils zwischen Bäumen im Hang, bald laden wieder Tische und Bänke zur Rast, dann eine Einzelsitzbank mit Feldbergturmblick. Beim beheizten Todtnauer Freibad führt der Feldbergpfad oberhalb des Hotels Waldeck weiter. Das folgende Wegstück durch die Wälder der Wolfsschlucht (der untere Weg mündet nach wenigen Minuten wieder auf den Feldbergpfad) ist ein schöner Abschluss des Feldbergpfads, der dahinter die Bebauung von Todtnau erreicht: An der Verzweigung Todtnau Forsthaus geht es mit der blauen Raute links zur Wiese zurück und dann längs des Bachs auf einem promenadenartigen Pfad, bis dieser die Bebauung von Todtnau erreicht: an der Feldbergstraße geradeaus, auf Höhe der Kirche geht es geradeaus zum Busbahnhof Todtnau oder links durch Friedrich- und Lindenstraße zurück zur Talstation des Hasenhornlifts.