Erzweg zwischen Heidenheim und Oggenhausen

Wanderung

Diese Wanderung entführt uns in die Welt des Bohnerzes. Die Wagnersgruben sind eine von zahlreichen ehemaligen Bohnerzgruben, die für diesen Teil der Schwäbischen Alb charakteristisch sind.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 4:12 h
  • Länge 15,7 km
  • Aufstieg 236 m
  • Abstieg 216 m
  • Niedrigster Punkt 488 m
  • Höchster Punkt 632 m

Beschreibung

Am Bahnhof in Heidenheim startet der Erzstieg. Etwas Kondition ist auf dem knapp 16 Kilometer langen Rundwanderweg erforderlich. Erst einmal geht es am Wohngebiet Osterholz vorbei, dann schlendern Sie auf schönen Wegen und Pfaden durch den Wald, vorbei am Eisweiher, bis nach Oggenhausen. Der Weg führt uns an die Wagnersgruben, eine der zahlreichen ehemaligen Bohnerzgruben. Die herrlichen Hülben begeistern vor allem im Sommer mit ihren zahlreichen Seerosen. Anschließend geht es zurück über’s Osterholz zum Ausgangspunkt.

In Heidenheim beginnt der Erzstieg am Bahnhof. Ihm gegenüber weist eine Informationstafel auf die Wanderwege der Region hin. Vom Bahnhof geht es in südliche Richtung über die Friedrichstraße, auf den Brenzweg. Diesem folgen wir bis zur St.-Pöltener-Straße. Wir biegen nach links und gehen durch die Unterführung. Ein Stück folgen wir der Siechenbergstraße und gelangen dann auf einen schönen Fußweg bis zum Haintal. Wieder zurück im Wald folgen wir stets dem Markierungszeichen - gelber Ring. Erneut stoßen wir auf bebautes Gebiet - das Wohngebiet Osterholz.
Hier wäre eine erste Abkürzung des Rundwanderweges möglich. Stets am Ortsrand entlang gelangen wir nach etwa 1,5 Kilometer wieder auf unseren Rundweg.
Über schöne Waldwege und herrliche Waldpfad geht es weiter Richtung Oggenhausen.
Schon bietet sich eine weitere Abkürzung der Rundwanderung an. Über das St. Margaretensträßle kommen wir direkt zu der Wagnersgruben.
Wir gehen auf unserem Rundwanderweg weiter Richtung Oggenhausen, kommen an dem Eisweiher vorbei, durch eine Unterführung queren wir die Autobahn und kommen an der Autobahnpolizei in Oggenhausen vorbei. Über bequeme Fußwege erreichen wir schließlich die Brauerei Königsbräu und die Brauereiwirtschaft König. Eine kurze Einkehr um unseren Durst zu stillen bietet sich uns. Über die Oggenhauser Hauptstraße und die Erzstraße verlassen wir wieder Oggenhausen. Vorsicht bei der Querung der Umgehungsstraße. Am Aussiedlerhof halten wir uns zunächst rechts und folgen dem Schotterweg. Nach etwa 250 m gehen wir links weiter und erreichen schließlich den Waldrand. Weiter geht es etwa 125 m im Wald bevor wir uns wieder nach links wenden. Wir folgen weiter dem geschotterten Forstweg, durch eine Unterführung queren wir wieder die Autobahn und erreichen schließlich die Wagnersgruben. Die Wagnersgruben sind eine von zahlreichen ehemaligen Bohnerzgruben, die für diesen Teil der Schwäbischen Alb charakteristisch sind. In diesen Gruben wurde schon in der Römerzeit nach eisenhaltigem Bohnerz gegraben. Das idyllische Biotop lädt zu einer Rast ein. Wir wandern schließlich auf dem Wagnersgrubenweg weiter bis zum Radioumsetzer. Hier bietet sich die Möglichkeit eines kurzen Abstechers zum Sauhmadbrunnen oder Käsbrunnen. Auf der Schwäbischen Alb versickern üblicherweise die Niederschläge im verkarsteten Kalkgestein. Daher gibt es auf der Albhochfläche Quellen nur dort, wo eine tonartige, wasserundurchlässige Schicht vorhanden ist. Im Bereich des Buchschorren liegt eine solche Tonschicht vor.
Zurück auf dem Wanderweg gehen wir weiter durch den Wald Richtung Heidenheim. Am Waldrand bietet sich uns ein schöner Blick auf Schloss Hellenstein. Über die Heidefläche kommen wir wieder an den Ortsrand des Wohngebiets Osterholz. Das Jägerhäusle mit seinem schönen Biergarten lädt erneut zu einer Rast ein. Weiter geht es am Waldrand entlang, stets haben wir einen Blick auf Heidenheim, an der Gaskugel der Stadtwerke Heidenheim vorbei, gelangen wir über einige Stufen an die Bundesstraße. Bitte nutzen Sie die Fußgängerampel in angrenzender Nähe. Nun gelangen wir in den Brenzpark, vorbei am Lokschuppen und der Skateranlage, gelangen wir über die Unterführung zurück zum Heidenheimer Bahnhof.

Festes Schuhwerk, ausreichend Getränke und Rucksackvesper wird empfohlen.

Sehenswert sind die ehemaligen Bohnerzgruben. Im Sommer verzaubern sie mit ihren Seerosen.

Der Käs- und Sauhmadbrunnen laden zu einer gemütlichen Rast ein.

Bitte bedenken Sie, dass Sie zu einem großen Teil auf naturnahen Wegen unterwegs sind. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Heidenheim und weiter auf der B466 Richtung Heidenheim, anschließend über die B19 nach Heidenheim.
Parkhaus Bahnhof (Bahnhofplatz 9, 89518 Heidenheim) - kostenpflichtig
Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Heidenheim.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de