Durch die Ravennaschlucht

Wanderung

Großartige Runde durch die Ravennaschlucht und auf den Höhen von Hinterzarten.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:00 h
  • Länge 10 km
  • Aufstieg 327 m
  • Abstieg 327 m
  • Niedrigster Punkt 709 m
  • Höchster Punkt 1002 m

Beschreibung

Auf der Wanderung entdecken wir die Ravennaschlucht im Hochschwarzwald. Diese ist ein schmales und steiles Seitental des Höllentals, das von der Ravenna durchflossen und geformt wird. Highlight auf dem Weg sind zwei große Wasserfälle mit 16 und 6 m Fallhöhe. Außerdem säumen historische Mühlen und die interessanten Informationstafeln des Heimatpfades unseren Weg.

Vom Parkplatz am Hinterzartener Ortseingang gehen wir in Richtung Ortsmitte und zur Eisenbahnbrücke. Direkt dahinter zweigt rechts unser Wanderweg, der Löffeltalweg, ab. Auf diesem kommen wir zur ehemaligen Hinterzartener Löffelschmiede (1). Hier wurde 1818 die ursprüngliche Öl- und Mahlmühle von 1792 aufgekauft und eine Löffelschmiede dazu gebaut: Es wurden jährlich 100 Zentner Eisen zu 10 000 Dutzend Löffeln verarbeitet, die im Zinnhäusle verzinnt wurden. Bis 1921 war die Mühle in Betrieb. Die nächste Station ist die Klingenhof­säge, in deren Inneres wir einen Blick werfen können.  

Beim weiteren Abstieg durch das Löffeltal kommt man an der historischen Hochgangsäge (2) vorbei, ehe man das Höllental erreicht. Dort gehen wir ein kleines Stück auf dem Gehweg neben der Höllentalstraße entlang, bis wir diese durch eine Unterführung in Richtung Ravenna­schlucht unterqueren. Nun geht es über die Brücke und weiter auf der Straße links nach Höllsteig (Breitnau). Vor uns liegt nun das Gelände des Hofguts Sternen (3) mit Bushaltestelle und Spielplatz. Gegenüber dem Hotel befindet sich eine Glasbläserei. Wir durchqueren das Gelände und biegen gleich hinter dem Hotel rechts in Richtung Ravennaschlucht ab. Vor uns erhebt sich die beeindruckende 36 m hohe Ravennabrücke (4), auf der die Höllentalbahn über die Schlucht fährt. An einer weiteren historischen Säge vorbei geht es unter der Ravennabrücke hindurch. Auf schmalen Pfaden und Treppen steigt man die Schlucht hinauf. An rauschenden Wasserfällen und der Großjockenmühle vorbei erreichen wir das  Ende der unteren Ravennaschlucht (5). Hier steht eine weitere ehemalige Löffelschmiede, die den Wanderern Wegzehrung an einem Kiosk anbietet. 

Wir folgen nun der Straße geradeaus Richtung Obere Ravennaschlucht und weiter über eine Brücke auf den Pfad entlang der Ravenna. Vor einer Brücke geht es rechts in Richtung Ödenbach, dabei entdeckt man sogleich eine weitere historische Spur: Einen alten Seiltrieb, der die gewonnene Kraft aus der Mühle an der Ravenna in den oberhalb liegenden Hof übertrug. Entlang des Heimatpfades wandert man in Richtung Gasthof Ravennaschlucht, bis der Weg an einem Sägewerk in eine Straße mündet. Hier halten wir uns rechts in Richtung Breitnau, um nach etwa 200 m rechts dem Wanderweg Richtung Hinter­zarten zur Hauptstraße zu folgen. Wir überqueren die Hauptstraße und wandern auf dem Fahrweg rechts des Hofes hinauf, dann rechts in Richtung Hinterzarten in den Wald hinein. 

Man bleibt auf dieser Fahrstraße mit fantastischem Ausblick. Links trifft man auf den Ankenhof. Hier biegen wir nach rechts ab, wandern weiter zum Hotel Lafette, gehen links und überqueren die Bundes­straße B31 über die Fußgängerbrücke. Unser Weg beschreibt gleich nach der Brücke eine Linkskurve. Vor dem Waldrand führt unsere Route entlang der Brachwiesen nach rechts. An Bänken vorbei geht es durch ein kurzes Waldstück. Links des Weges lädt eine Wassertretstelle (6) zum Kneippen ein. Kurz danach kommen wir an den Parkplatz am Ortseingang von Hinterzarten. Alternativ kann man vor dem Waldrand nach links durch das Hochmoor und am Bahnhof vorbei durch den Ort zum Parkplatz wandern (1 km länger).

B31 Freiburg – Donaueschingen, Abfahrt Hinterzarten
Parkplatz am Ortseingang in Hinterzarten
Mit dem Zug bis zum Bahnhof Hinterzarten