Durch die Margarethenschlucht

Wanderung

Vom idyllischen Neckargerach geht es in die Margarethenschlucht mit ihren acht Wasserfallstufen und weiter zur Burgruine Dauchstein sowie zum Schloss Binau.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 4:30 h
  • Länge 15,2 km
  • Aufstieg 392 m
  • Abstieg 392 m
  • Niedrigster Punkt 130 m
  • Höchster Punkt 291 m

Beschreibung

Diese Rundtour führt uns vom idyllischen Neckargerach in die Margarethenschlucht. Hier überwindet der Flursbach 110 m auf acht Wasserfallstufen und ein gesicherter Abstiegsweg führt in das Tal hinab. Oberhalb des Neckars geht es anschließend weiter zur Burgruine Dauchstein und Schloss Binau, bevor wir den Heimweg am Neckar entlang antreten.

Am Bahnhof in Neckargerach überqueren wir die Gleise auf einer Brücke. Hinter den Gleisen wendet man sich nach links und anschließend zwei Mal nach rechts. Bald ist die Straße Gickelfelsen erreicht. Am oberen Ende der Straße beginnt ein Feldweg, der uns sehr steil bergan und parallel zur Straße zum Aussichtspunkt (1) oberhalb von Neckargerach führt. Hier genießt man das großartige Panorama auf die Neckarschleifen sowie auf Guttenbach und Neckargerach. Vom Aussichtspunkt geht es zum Parkplatz an der Straße, von dem ein kleiner Weg in die ausgeschilderte Margarethen­schlucht (2) führt. Durch die Schlucht fließt der Flursbach, der über acht Wasserfallstufen insgesamt 110 Höhenmeter überwindet und damit zu Deutschlands höchsten Wasserfällen zählt. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind dort unbedingt notwendig, da die Felsen durch das nahe Wasser glatt und rutschig sein können. Am unteren Ende der Schlucht gabelt sich der Weg, wir wählen die linke Ab­zweigung, die uns anschließend neben den Eisenbahngleisen um den Rotenberg (225 m) führt. Nach einer lang gezogenen Linkskurve erreicht man eine Weggabelung am Waldrand, an der man nach rechts abbiegt und den nun folgenden Anstieg zur Forststraße bewältigt. An der Forststraße wenden wir uns nach links, wandern am Waldrand entlang, ehe unser Weg erneut nach rechts abbiegt und geradeaus den Hügel hinabführt. Wir kommen an eine Kreuzung, gehen dort nach rechts und orientieren uns an den Weiden der Rinderzucht vorbei in Richtung Binau-Siedlung. Bei der dritten Möglichkeit biegt man nach halblinks auf die Straße Im Österling ab, überquert die Burg-Dauchstein-Straße nach links und wendet sich sogleich ­wieder dem Feldweg zu, der scharf rechts abzweigt. Das nun folgende, besonders schöne Stück führt uns durch die Apfelwiese der Binau-Siedlung. Hier stehen verschiedene Apfelbäume mit Informationen zu den jeweiligen Sorten und ihren Eigenschaften. Am Ende der Wiese geht es erneut in den Wald. Wir erreichen schon bald die Burg Dauchstein (3), die versteckt im Wald liegt. Die Burg diente ihren Herren seit dem Jahr 1100 als Zollburg für passierende Schiffe. Im 17. Jh. ist sie beinahe gänzlich verfallen. Anfang des 19. Jh. hat man den Wohnturm renoviert und ausgebaut. Heute befindet sich die Burg in Privatbesitz. Wir verlassen das Burggelände auf einem kleinen abschüssigen Pfad, der uns allmählich abwärts auf einen Weg neben der Bundesstraße B37 bringt. Auf dieser Strecke wandert man anschließend nach Binau mit dem Schloss Binau. Das im Ortskern gelegene Schloss wurde 1742 errichtet und während des Zweiten Weltkrieges als Verwaltungszentrale und Effektenkammer des KZ Natzweiler-Struthof genutzt. Heute befindet sich ein Alten- und Pflegeheim in dem renovierten Gebäude. Wir setzen unseren Weg fort und queren die B37 durch eine Unterführung. Im Anschluss wandert man nach rechts an den Obstgärten vorbei und am Neckar entlang. Hinter der Neckarschleife wendet man sich nach rechts und quert die Straße erneut. Auf einem steilen Pfad geht es auf den Hohen Baum oberhalb von Binau hinauf. An der zweiten Kreuzung schlägt man den Weg nach links ein. Wir wandern geradeaus oberhalb des Neckars und wählen bei den kommenden drei Gabelungen jeweils die linke Abzweigung. Der Weg fällt zusehends ab, man kommt zur Schleuse Guttenbach und überquert dort den Neckar. Auf der anderen Seite folgen wir dem Fluss jetzt linksseitig und erreichen Guttenbach. Nach dem Ortseingang verläuft der Weg anfänglich auf der Mörtel­steiner Straße und an den beiden Kirchen vorbei. Im Ortskern biegen wir auf die Neckargeracher Straße nach rechts ab und überqueren danach den ­Neckar auf der Brücke. In Neckar­gerach wählen wir hinter dem Ortsschild den Fußgängerweg, der steil bergauf in die Friedhofsstraße führt, die uns ­schließlich zum Bahnhof zurückbringt.

Festes Schuhwerk, bequeme und witterungsbeständige Kleidung, Sonnenschutz, Proviant, Trinkwasser

Bei oder nach Regenfällen kann es rutschig werden!

A5, Ausfahrt Heidelberg, auf der B37 über Eberbach nach Neckargerach

Parkplatz am Friedhof in Neckargerach

Mit der S-Bahn von Heidelberg nach Neckargerach