Durch das schöne Ammertal

Radfahren

Diese Radtour führt uns von der altehrwürdigen Residenzstadt Tübingen in die „Gäumetropole“ Herrenberg. Unser stetiger Begleiter ist die idyllische Ammer, der wir vom Ort ihrer Mündung in den Neckar bis zu ihrem Ursprung im südwestlichen Herrenberg folgen.

© Quelle: Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.
  • Typ Radfahren
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 1:45 h
  • Länge 23,4 km
  • Aufstieg 266 m
  • Abstieg 164 m
  • Niedrigster Punkt 329 m
  • Höchster Punkt 447 m

Beschreibung

Wir beginnen unsere Tour in der Schleifmühlenstraße am Tübinger Westbahnhof. Wir werfen noch einen Blick auf das Schloss Hohentübingen (1), das auf einer Anhöhe imposant das Stadtbild überragt und verlassen das Stadtgebiet in westlicher Richtung. Leicht bergan geht es über die Schienen und an der Neuen Ammer entlang der Nordflanke des bewaldeten Spitzbergs nach Ammern weiter. Hier passieren wir die alte Ammerhofkirche (2), ein kunsthistorisches Kleinod aus dem 18. Jahrhundert. Wir folgen dem Weg nach Norden und erreichen kurz nach Überfahren des Mühlbaches den Zusammenfluss von Neuer Ammer und Ammer. Auf abgeflachter Strecke geht es nun in Flussnähe durch die Feldflur und nach Pfäffingen hinein. Bald fahren wir wieder im Grünen und nähern uns Poltringen in zügiger Fahrt. Unsere Route führt durch alte Häuserzeilen und unterhalb dem Ehemaligen Schloss (3) vorbei, ehe wir die Stadt verlassen. Nun geht es in welligen Anstiegen bergauf und in einem weiten Bogen über den aussichtsreichen Galgenegert. Neben unserer Radstrecke finden sich hier auch zahlreiche Wanderwege, die den schönen Landstrich erschließen. Unsere nächste Station ist Reusten, das wir nur am nördlichen Rand streifen und uns sogleich nach rechts wenden, um auf der Römerstraße weiter zu fahren. Diese führt über schöne Wiesenflächen und Felder nach Altingen, wo wir uns auf der Schönbruchstraße nach links und dann an einer Hütte (4) vorbei auf dem Radweg entlang der Ammer halten. Der Fluss führt uns unter der Autobahn hindurch wieder aus dem bebauten Gebiet und am unteren Rand von Gültstein entlang. Wir fahren nun leicht ansteigend durch das naturschöne Ammertal, das von schönen Feuchtwiesen und dem ruhig dahinfließenden Fluss geprägt wird. Auf historischen Spuren geht es nun an den drei erhalten gebliebenen Ammermühlen vorüber - einst befanden sich ganze sieben Mühlen am Oberlauf des Flusses. Wir verlassen bald den Uferweg und fahren auf Verkehrsstraßen in das südliche Randgebiet von Herrenberg. Vor der Leiblesgrube erwartet uns noch eine kurze Spitze im Streckenprofil, ehe es dann im moderaten Anstieg nach Herrenberg hinein geht. Dabei folgen wir dem Radweg entlang der Ammer, den wir schließlich auf der Raistinger Straße verlassen und schlussendlich auf der Walther-Knoll-Straße zum Bahnhof fahren. Das Ziel unserer Tour erwartet uns kurz hinter einer Kirche (5), unweit der reizvollen Altstadt.
Tübingen - Pfäffingen - Poltringen - Reusten - Altingen - Gültstein - Herrenberg
A81, Ausfahrt Herrenberg, auf der B28 nach Tübingen
Ausreichende Parkmöglichkeiten am Tübinger Westbahnhof
Mit dem Zug nach Tübingen, Westbahnhof