Durch das Obere Filstal

Radfahren

Diese traumhafte Radtour führt uns durch das obere Filstal, das aufgrund seiner beeindruckenden Felsformationen auch als der „schwäbische Grand Canyon“ bezeichnet wird. Der Name verspricht nicht zu viel - unterwegs lässt uns die herausragende Kulisse den durchgehenden Anstieg schnell vergessen.

Blick über die Frühlingswiesen in der Nähe von Deggingen.
Blick über die Frühlingswiesen in der Nähe von Deggingen. - © Autor: Alpstein Tourismus GmbH & Co. KG, Quelle: Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.
  • Typ Radfahren
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 3:30 h
  • Länge 39,3 km
  • Aufstieg 385 m
  • Abstieg 385 m
  • Niedrigster Punkt 439 m
  • Höchster Punkt 640 m

Beschreibung

Wir starten unsere Fahrt am Bahnhof in Bad Überkingen, den wir auf der Bahnhofstraße verlassen, entlang einer kleinen Parkanlage über die Fils und links aus der Stadt fahren. Wir queren dabei die B466 und machen uns in westlicher Richtung am unteren Rand der Eichhalde auf den Weg. Das ansteigende Filstal verengt sich hier zu einer schmalen Schneise zwischen den Anhöhen des Schotten und der Kempthalde. Bereits hier deutet sich an, welch landschaftlich beeindruckende Fahrt uns durch das „Täle“ erwartet. Schon nach kurzer Zeit gelangen wir in das kleine Hausen, wo wir eine altehrwürdige Kirche (1) passieren und das bebaute Gebiet sogleich wieder hinter uns lassen. Unser Radweg verläuft parallel zu der B466, die sich ein kleines Stück zu unserer Linken befindet. Der Anstieg setzt sich gleichmäßig fort, während wir an der Südflanke des Weigoldbergs durch schöne Grünflächen an den Ortsrand von Reichenbach gelangen. Unsere Route beschreibt nun einen Linksbogen, der uns in das von bewaldeten Anhöhen umgebene Deggingen führt. Am Fuße der Erhebungen genießen wir den Blick über die Wiesen (2), den wir schon bald gegen steil aufragende Felswände tauschen werden. Gleich darauf geht es weiter nach Ditzenbach, über dem die imposante Burgruine Hiltenburg (3) thront, die sich leicht südwestlich auf einem Hügel befindet. Wir setzten unsere Fahrt unterhalb der alten Feste fort und gelangen bald nach Mühlhausen. Auch hier bleiben wir am Ufer der Fils, die durch das Tal von dem Ort Wiesensteig herabfließt. Dort engt sich das Filstal zwischen den steilen Anhöhen der Wolfsklinge und der Katzenfelsen deutlich sichtbar ein und führt in Richtung Westen. Begleitet von leichtem Baumbestand sorgen Felswände und der Flusslauf für eine traumhafte Kulisse, in der sich das zu unserer Linken gelegene Freibad (4) einbettet. Hier können wir die Gelegenheit wahrnehmen, eine Pause einzulegen und einen erfrischenden Sprung ins kühle Nass zu wagen, ehe wir die Fahrt fortsetzen. Die Route verläuft nun in einem Bogen gen Süden und der Anstieg zieht auf den letzten Metern noch einmal an.   Kurvenreich bringen wir die letzten Höhenmeter hinter uns und erreichen den Ursprung der Fils, der sich unweit einer Hütte (5) befindet, die über die Sommermonate zu einer Einkehr einlädt. Wir haben damit den Wendepunkt unserer Tour erreicht. Zurück geht es auf dem bereits bekannten Weg, der uns nun angenehm abschüssig zurück nach Überkingen führt, wo wir unsere Fahrt ursprünglich begonnen hatten.
Überkingen - Hausen - Deggingen - Bad Ditzenbach - Mühlhausen - Wiesensteig - Filsursprung - Wiesensteig - Mühlhausen - Bad Ditzenbach - Deggingen - Hausen - Überkingen
A8, Ausfahrt Mühlhausen, weiter auf der B466 nach Bad Überkingen
Parkmöglichkeiten am Bahnhofsgelände
Mit dem Zug nach Überkingen