Fernradweg

Donau-Radweg

Der Donau-Radweg führt durch eine noch weitgehend unberührte Naturlandschaft und begleitet die "junge Donau" zwischen Donaueschingen und Ulm auf nahezu steigungsfreien Wegen die abseits des Straßenverkehrs verlaufen.

  • Typ Fernradweg
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 14,48 h
  • Länge 203,3 km
  • Aufstieg 608 m
  • Abstieg 821 m
  • Niedrigster Punkt 463 m
  • Höchster Punkt 685 m

Beschreibung

Wegequalität: überwiegend asphaltierte Wege am Wasser entlang mit sehr gutem Kiesbelag zwischen Tuttlingen und Scheer

Steigungen: wenige geringe bis mittlere Steigungen, ein stärkerer Anstieg in Ehingen

Verkehr: kein bis wenig Verkehr

Eignung für Kinder oder Ungeübte: sehr gut geeignet

Naturerlebnis: die Donauversickerung bei Immendingen und Friedingen; das wildromantische Donaudurchbruchstal im Naturpark Obere Donau zwischen Immendingen und Mengen; der sagenumwobene Blautopf entlang der Route über Blaubeuren

Kulturangebot: die barocke Klosterkirche in Beuron; das Schloss in Sigmaringen; die barocke Klosteranlage in Obermarchtal; der mittelalterliche Stadtkern von Ehingen; das Renaissanceschloss in Erbach; der Bibliothekssaal und die Basilika der ehemaligen Benediktinerabtei in Ulm-Wiblingen; das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt

Wer die Donau als breiten Strom kennt, wird überrascht sein: In Baden-Württemberg ist sie ein beschaulicher und klarer Fluss, in dem man sich während einer Radtour zwischendurch gerne erfrischt. Er trägt sein Wasser in engen Schleifen durch den Naturpark Obere Donau, hat sich ein tiefes Bett in schroffe felsige Wände gegraben, während hoch oben Burgen über das Tal wachen.

Der Weg verläuft meistens flach und Radfahrer könnten flott vorankommen – wären da nicht die schönen Zerstreuungen am Wegesrand. Hier lädt eine hübsche Wiese am Wasser zum Picknick ein, dort ein Biergarten zur Rast. Und je nach Wetter und Tagesziel kann man viel Zeit mit Besichtigungen verbringen, denn immer wieder passiert man Klöster, hübsche Fachwerkstädte, barocke Kirchen und das Schloss der Fürsten von Hohenzollern, das über Sigmaringen thront und Küchen- und Kostümführungen bietet.

Nach spektakulären Windungen durchs felsige Tal weitet sich die Landschaft allmählich. Bei einer Rast in der Bierstadt Ehingen, wo heute noch fünf traditionelle Brauereien zu Hause sind, können sich die Radfahrer überlegen, ob sie nun dem Hauptweg folgen, der sie unter anderem zum Kloster Wiblingen bringt, oder die Route über Blaubeuren wählen und den Blautopf bestaunen – eine Quelle, die in Blautönen leuchtet und Besucher wie Taucher anzieht. Der Schluss- und Höhepunkt dieser Tour liegt in jedem Fall in Ulm, wo man auf den höchsten Kirchturm der Welt steigen und durchs Fischerviertel mit seinen vielen Fachwerkhäusern, Brücken und Kneipen bummeln kann.

B27 in Richtung Tuttlingen/ VS-Schwenningen/ Deißlingen, weiter auf B27/ B33 bis Donaueschingen
Parkplatz "Park+Ride", Bahnhofstraße

Parkplatz Bahnhof-Südseite, Zufahrt von der alten Friedrich-Ebert-Straße