Hinweis:

Informationen zur Situation in Baden-Württemberg sowie Links mit offiziellen Informationen zu Covid-19 haben wir hier für Sie zusammengestellt

Burgen im Hegau W9 Rund um die Aachquelle

Wanderung

Diese leichte und abwechslungsreiche Wanderung verbindet den Aachtopf, deutschlands größte Quelle, und den Eiszeitpark in Engen.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 4:16 h
  • Länge 14,7 km
  • Aufstieg 339 m
  • Abstieg 341 m
  • Niedrigster Punkt 475 m
  • Höchster Punkt 614 m

Beschreibung

Geologie und Geschichte, beides lässt sich auf dieser Wanderung wunderbar verbinden: das Phänomen der Aachquelle, die Altstadt und der Alte Turm von Aach, sowie der Eiszeitpark in Engen. Um das berühmte Steinzeitlager am Petersfels im Brudertal bei Engen wurde die späteiszeitliche Vegetation im Detail rekonstruiert: Auf kleinem Raum zeigt sich hier die Umwelt der steinzeitlichen Rentierjäger vor 15.000 Jahren.
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz in Aach (504m) an der Aachquelle. Von dort gehen Sie über die Bundesstraße zur Aachquelle und dort einen kleinen Pfad nach oben zur Ruine «Alter Turm» (539m).

Danach geht es links weg in einen Hohlweg hinunter, auf der anderen Seite wieder hinauf über einen Fußweg zur Grillstelle mit Schutzhütte. Von dort gehen Sie den Waldrand entlang, biegen links ab und gelangen zu einem Kiesweg, in den Sie nach rechts einbiegen. Nächste Abzweigung nach links und dann wieder links. Sie bleiben auf diesem Weg und kommen bald unter Stromleitungen hindurch und biegen nach einer Weile rechts ab in einen Kiesweg. Dann geht es links weg an einer Hütte vorbei, und Sie stoßen auf eine Kreuzung. Dort gehen Sie den breiten Kiesweg nach unten. Sie folgen dem Weg über eine lange Linkskurve den Waldrand entlang und biegen dann nach rechts ab. Sie halten sich weiter rechts und biegen dann in die K6178 ein, auf der Sie ca.500m gehen und dann links abbiegen in den Wald. Diesen Waldweg wandern Sie längere Zeit und stoßen auf eine geteerte Verbindungsstraße und biegen rechts ab. Auf dieser Straße gehen Sie bis in die Ortschaft Bittelbrunn (614m) hinauf. In der Ortschaft geht es über die Petersfelsstraße, dann zuerst rechts und dann links zum Schloss in Bittelbrunn. Sie gehen ein kleines Stück zurück auf dem Weg, den Sie gekommen sind, bis zur Petersfelsstraße. Diese verlassen Sie nach rechts in den Haldenweg. Sie gehen weiter den Weg hinunter und halten sich weiter links. An der nächsten Einmündung gehen Sie rechts ein kurzes Stück zum Petersfelsen, einem Naturdenkmal auf der linken Seite des Weges.

Von Ost nach West verläuft südlich von Bittelbrunn ein Trockental. Auskalkungen und Unterspülungen den vereinzelt an den Talrändern anstehenden Jurafelsen lassen erkennen, dass hier früher einmal ein Fluss geflossen ist. Besonders schön sind die Erosionsformen am Petersfelsen ausgeprägt. Durch seine Lage am Taleingang und durch seine Aushöhlungen verfügten steinzeitliche Jäger und Sammler hier über eine Naturburg.

Sie gehen wieder zurück bis zur Einmündung des vorherigen Weges und halten sich rechts am Waldrand entlang. Diesen Weg wandern Sie, bis Sie wieder auf die Straße stoßen. Dort biegen Sie rechts ab, und kurz nach Beginn des Waldes links weg. Diesen Weg kennen Sie bereits und wandern zurück bis auf die K6178, rechts abbiegen, links und nochmals links abbiegen. Sie kommen an den Waldrand und gehen geradeaus in den Wald hinein. Sie treffen wieder auf die Kurve des breiten Kiesweges und halten sich rechts. Weiter wieder an der Hütte vorbei und dann rechts. Sie überqueren den Kiesweg und gehen halblinks nach unten in einen Hohlweg. Sie kommen auf einen Teerweg und gehen am Bolzplatz rechts vorbei auf der Wiese unterhalb der Straße bis zur Ortschaft Aach. Sie biegen links ab und gehen auf dieser Straße hinauf durch das Stadttor und erreichen den historischen Stadtkern des Städtchens Aach.

Der Stadtkern von Aach liegt auf dem durch einen früher nördlich verlaufenen Fluss entstandenen Umlaufberg. Die steil erodierten Hänge ergeben einen geeigneten Standort für eine Burganlage. Die extrem stark schüttende Aachquelle bietet sich zur Nutzung von Wasserkraft an. Im Wesentlichen handelt es sich bei der Aachquelle um den Austritt eines von der Donauversickerung gespeisten Höhlenflusses. Die Austrittskluft kann an der Quelle gesehen werden. Die stark schüttenden Karstquellen haben die Siedlungsgeschichte in den verkarsten Gebieten mit Kalkgesteinen geprägt, da sonst eher Wassermangel herrscht. Die Burganlage Alter Turm oberhalb des Quelltopfes unterstreicht die Bedeutung der Quelle.

Sie gehen zurück und biegen nach dem Stadttor links ab in einen Fußweg. Weiter geht es links hinunter, dann rechts und zweimal links, und gelangen so zum Ausgangspunkt  dieser Wanderung an der Aachquelle zurück.

Über die A81 bis Engen und von dort über die B31 nach Aach.

Über die A98 bis Stockach und von dort über die B31 nach Aach.

Parkplatz an der Aachquelle in Aach.
Mit dem Bus Linie 7364 von Singen oder Stockach zur Aachquelle.