Auf dem geologischen Pfad zum HohenrechbergWanderung

Auf dieser Wanderung folgen Sie dem geologischen Pfad, überqueren kleine Brücken und erblicken den Hohenrechberg mit der Wallfahrtskirche sowie die Burgruine Rechberg.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Von Schwäbisch Gmünd zum Rechberg
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Schwäbisch Gmünd. Wir gehen Richtung Omnibusbahnhof und schwenken links ein in die Rektor- Klaus-Straße. Wir überqueren die B 29 und die Rems und erreichen gleich danach den Hauberweg, dem wir nach rechts folgen. Links erhaschen wir kurz einen Blick auf das Rokokoschlösschen im Stadtgarten. Wir schreiten durch eine prächtige Lindenallee, kommen an einer Kneippanlage vorbei, umgehen einen Sportplatz und folgen der Straße weiter geradeaus. Am Ende der Straße folgen wir dem Geh- und Radweg entlang der Rems, der wenig später auf die Schwerzerallee trifft. Wir unterqueren die ehemalige Bahnlinie nach Göppingen und folgen der Straße, später einem Geh- und Radweg entlang der Rems. Wir gehen weiter geradeaus auf dem Weg  und folgen dabei dem Hinweis Geologischer Pfad. Nach der Reitanlage trennen sich die Wege. Weiter an der Rems entlang gelangt man nach Lorch. Wir gehen nach links und folgen dem Weg ins Hölltal.

An der Brücke nach Schönbronn bleiben wir auf dem asphaltierten Sträßchen zum Schützenhaus geradeaus. Am großen Parkplatz des Schützenhauses beginnt der Geologische Pfad mit zahlreichen Hinweistafeln und Schaubildern. Wir halten uns auf dem linken Weg. Nachdem wir zwei kleine Brücken passiert haben, mit denen Furten der Fahrwege umgangen werden, steigt der Weg langsam an, das Tal wird zusehends enger. Wenig später erreichen wir die Hochebene. Vor uns erblicken wir den Hohenrechberg mit der Wallfahrtskirche und am Waldrand rechts oben die Burgruine Rechberg auf einem kleinen Bergrücken.

Im Sommer ist sie wegen der üppigen Bewaldung nicht sichtbar. Links erkennen wir die Kirche von Straßdorf, rechts den Hohenstaufen, geradeaus die kleine Teilgemeinde Metlangen. Wir erreichen die Straße, queren vorsichtig, gehen nach links und folgen der Zufahrtsstraße nach Metlangen. An der folgenden Einmündung halten wir uns rechts zur Reitprechtser Straße. Nach etwa 200 Metern wenden wir uns nach links und biegen in die Straße „Unter der Ruine“ ab, der wir aus dem Ort hinaus steil bergan zum Rechberg folgen. Beim Anstieg haben wir einen unbeschreiblichen Blick zurück zum Schwäbischen Wald und zur Frickenhofer Höhe. Wir erreichen die ersten Häuser von Rechberg-Hinterweiler, rechterhand können wir zum Hohenstaufen blicken. An der ersten Wegkreuzung gehen wir geradeaus in den Grießbachweg und folgen nun dem Weg Richtung Hohenrechberg.

Nach ca. 50 Metern zweigt ein schmaler Fußweg nach halblinks ab, den wir nun beschreiten. Auf halber Höhe haben wir einen ausgezeichneten Blick zum Stuifen, zur Kuchalb und nach Süden über die gesamte Alb. Wenig später unterqueren wir die Bogenbrücke zur Ruine Rechberg und erreichen diese kurze Zeit danach. Eine Besichtigung lohnt sich allemal, die Burgruine ist in gutem Zustand und ein anschauliches Zeugnis staufischer Baukunst (Montag Ruhetag).

Von der Ruine Rechberg zurück
Unser Weg führt uns zurück über die Brücke geradeaus auf den Stationenweg zur Wallfahrtskirche St. Maria auf dem Hohenrechberg (707 Meter ü. M.) mit Friedhof, einem Gefallenendenkmal und einem Wirtshaus. Auf unserem Weiterweg, rechts an der Kirche vorbei, haben wir am Aussichtspunkt einen überwältigenden Blick nach Norden. Schließlich erreichen wir den Waldrand und gehen auf dem Pfefferweg steil bergab. Nach wenigen Metern auf dem Weg  zweigt der Pfefferweg nach links ab. Der Pfad führt durch einen herrlich lichten Buchenwald mit Aussicht nach Straßdorf.

Wir queren die Straße nach Straßdorf an einer wenig übersichtlichen Haarnadelkurve und folgen weiter der Wegweisung. Nach knapp 300 Metern biegen wir nach links ab Richtung Straßdorf. Ein Fußpfad führt nun in Serpentinen steil bergab und mündet schließlich an einem Wanderparkplatz auf die Straße. Wir folgen dem Straßenverlauf auf dem Gehweg nach Straßdorf und durchwandern den ganzen Ort Richtung Schwäbisch Gmünd. Kurz nach dem Ortsende Straßdorf zweigt der Weg rechts ab, gleich danach wieder links und verläuft weiter treppab die alte Straßdorfer Steige Richtung Südbahnhof. Zurück in Schwäbisch Gmünd kreuzen wir die ehemalige Bahntrasse, die heute von Radfahrern, Fußgängern und Inline-Skatern genutzt wird, passieren die Gastwirtschaft Südbahnhof und biegen dann nach rechts in die Straßdorfer Straße ab. Anschließend kreuzen wir die Rechbergstraße und sind nun in der Uferstraße, die uns im weiteren Verlauf direkt zum Bahnhof führt.

Schwäbisch Gmünd - Hölltal - Geologischer Pfad - Metlangen - Hohenrechberg - Straßdorf - Schwäbisch Gmünd
Wer möchte, kann noch einen Abstecher ins Stadtzentrum mit Münster, Johanniskirche und Marktplatz machen. Dazu in der Uferstraße gegenüber der Einmündung der Schillerstraße den Steg über dem Josefsbach nehmen und den Radwegweisern zur Innenstadt folgen.
B29 von Stuttgart/Aalen kommend bis Ausfahrt Schwäbisch Gmünd/ Lorcher Str. Am ersten Kreisverkehr geradeaus, am zweiten dann links (von Stuttgart kommend) bzw. rechts (von Aalen kommend) abbiegen. Zum kostenfreien Parkplatz halten Sie sich dann links auf die Taubentalstraße stadtauswärts.
Parkplatz Römisches Kastell (kostenfrei) oder Bahnhof  Schwäbisch Gmünd (gebührenpflichtig).
Aus Stuttgart kommend steigen Sie in die S2 Richtung Schorndorf ein und steigen auch dort aus. Von Schorndorf aus nehmen Sie die Regionalbahn nach Schwäbisch Gmünd ZOB.

Eine genaue Fahrplanauskunft für Ihren Abfahrtsort erhalten Sie beim 3-Löwen-Takt.

Die Wanderkarte Nr. 14 Aalen/Schwäbisch Gmünd (1:35.000) oder Freizeitkarte F521 Göppingen (1:50.000) sind beim Tourismusverein Remstal-Route e.V., beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg oder im Buchhandel erhältlich.