Specht'sches Haus (Altstadtstraße 11)

Aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts sind in der Altstadt einige beachtenswerte Häuser erhalten, von denen das großartige Baumannsch´sche Haus, Kirchgasse 31, das bedeutendste ist. Das Specht´sche Haus, Altstadtstraße 11, zeigt an den unmittelbar auf den Gratstichbalken stehenden Eckständern noch oberdeutschen Einfluss.

Das Specht´sche Haus zeigt an den unmittelbar auf den Gratstichbalken stehenden Eckständern noch oberdeutschen Einfluss. Die Verstrebungsformen, von kräftigen Hölzern gebildet, sind aber fränkisch. Im unteren Dachstock der Fränkische Mann, unter den Fenstern kleine Fußstreben oder Fußknaggen mit Kehlungen und ausgeputzten Augen. Vereinzelt auch freistehende kleine Stiele mit bauchiger ballusterartigen Form.
Die Verstrebungsformen erlangen am Baumann‘schen Haus 1582 ihre Vollendung. Auch das Specht´sche Haus wurde um diese Zeit erbaut. Das Erdgeschoss, ursprünglich auch aus Fachwerk, erhielt in späterer Zeit massive Außenwände. An der Einfahrt zum tiefen Grundstück ist die Fachwerkwand noch erhalten.

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