Pfeifferturm

Der Pfeifferturm, das älteste Baudenkmal der Stadt, wurde im 13. Jahrhundert als Beobachtungs- und Wachtturm erbaut. Er markiert die Grenze der mittelalterlichen Stadt zur um 1500 angelegten Vorstadt.

Der Pfeifferturm ist das älteste Baudenkmal der Stadt. Er wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts als städtischer Beobachtungs- und Wachturm auf quadratischem Grundriss mit 6,90m Seitenlänge und 22m Höhe erbaut. Die Mauerstärke des Erdgeschosses beträgt 2m, die des sechsten Obergeschosses nur noch 60cm.

112 Stufen führen zur Aussichtslaterne, an deren Stelle sich ursprünglich ein gotischer Fachwerkaufbau mit der Türmerwohnung befand. Der Turm markiert die Grenze der mittelalterlichen Stadt zur Vorstadt, die nach 1500 angelegt wurde. An den Turm angelehnt stand das mit einem Dach überdeckte Stadttor, der Hauptzugang in die mittelalterliche Stadt.

Verputzte Flächen im Mauerwerk weisen auf den Abbruch des Tores zu Beginn des 19. Jahrhunderts hin. Eine zugemauerte Rundbogentür und die Konsolen deuten auf eine ehemalige Vebindung zwischen den an beiden Seiten sich fortsetzenden Teilen der Stadtmauer hin. Die kleinen rechteckigen Fenster wurden nachträglich eingebaut, als man den Turm zwischen 1850 und 1859 als Amtsgefängnis nutzte.

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Sonntag 14:00 - 16:00 Uhr geöffnet von Mai bis Oktober jeweils 1. Sonntag im Monat - Pfeifferturm und historisches Stellwerk sind in diesem Zeitraum geöffnet

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