Palm'sche Apotheke

Das Gebäude liegt am historischen Marktplatz in Schorndorf, im Zentrum der Stadt, der ebenfalls als einer der schönsten Süddeutschlands gilt. Es begrenzt diesen an der östlichen Seite. Südlich direkt gegenüber liegt die Gauppsche Apotheke, nördlich das Rathaus. Das langjährige Wohnhaus der Barbara Künkelin schließt an der Nordseite an die Palm'sche Apotheke an. Hinter dem Apothekengebäude verläuft ein schmales Gässchen, das Apothekergässchen genannt wird.

Einer der attraktivsten Fachwerk-Bauten Schorndorfs, die als Ensemble zu den anerkannten Sehenswürdigkeiten im süddeutschen Raum zählen. Ursprünglich bestand die Palm’sche Apotheke aus zwei Gebäuden. Das Eckhaus wurde um 1660 auf den Grundmauern von 1533 errichtet. Die „Neidköpfe“ dürften ebenfalls aus dieser Zeit stammen. Das andere Haus dürfte um 1650 entstanden sein. 1696 kam das Zwerchhaus hinzu, das beide Gebäude zusammenfasst. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Haus verputzt, 1896 erhielt es eine ornamentale Fassadenmalerei. 1931 entschloss man sich, das Fachwerk wieder freizulegen. 1976 – 1979 wurde die Palm’sche Apotheke vollständig abgerissen und neu aufgebaut, wobei die beispielhafte Fachwerk-Struktur restauriert und als Fassade verwendet wurde. Seit 1644 befi ndet sich in diesem Haus eine Apotheke. Die Gedenktafeln am Haus gelten dem Nürnberger Buchhändler Johann Philipp Palm, der 1766 in Schorndorf geboren und 1806 auf Befehl Napoleons erschossen wurde.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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