Münster St. Nikolaus

Die größte gotische Kirche am Bodensee ist das Wahrzeichen Überlingens.

Im Innern beherbergt das Münster wertvolle Kunstwerke, allen voran den von Jörg Zürn von 1613 bis 1616 geschnitzten Hochaltar.

Das Überlinger Münster ist dem hl. Nikolaus geweiht, dem Patron der Seeleute, Fischer, Kaufleute, Pilger und Reisenden. Mit dem Bau der größten gotischen Kirche in der Bodenseeregion wurde 1350 im Chorbereich begonnen; die Fertigstellung der eindrucksvollen fünfschiffigen Basilika erfolgte 1576. Bauherr war der Rat der Stadt. So zeugt die Kirche auch von der Frömmigkeit und dem Wohlstand der Reichsstadt Überlingen.

Der Münsterturm beherrscht mit seiner Höhe von 66 Metern nicht nur die Stadt, sondern ist auch als Landmarke von weitem sichtbar. Ursprünglich sollte die Kirche zwei Türme bekommen. Den zweiten Turm verblieb jedoch im Zustand der 1420er-Jahre; in ihm hängt die 1444 gegossene „Osanna“, mit knapp neun Tonnen Gewicht die größte Glocke des Münstergeläuts.

Mit zahlreichen Werken von etwa 1300 bis zum frühen 20. Jahrhundert besitzt die Kirche eine reiche Innenausstattung. Einzigartig in der Bodenseeregion sind die zahlreichen Fresken und Skulpturen aus dem Mittelalter, wie z. B. die sehr qualitätvolle „Verkündigung Mariä“ (um 1300) im Chor oder die anmutige Sitzfigur des hl. Nikolaus (um 1325/50) im Mittelschiff.

Trotz einer tiefgreifenden Restaurierung im 19. Jahrhundert, der u. a. zahlreiche Nebenaltäre zum Opfer fielen, ist in den Langhauskapellen eine Reihe von Altären und Altargemälden des 15. bis 18. Jahrhunderts zu bewundern, die von Überlinger Bürgern gestiftet wurden. Bemerkenswert sind darüber hinaus die spätgotische Kanzel (um 1550) und der Apostelzyklus (um 1560) an den Langhauspfeilern sowie das monumentale Fresko des Jüngsten Gerichts von Jakob Carl Stauder (1720) über dem Chorbogen.

Im Chorhaupt erhebt sich das berühmteste Kunstwerk des Überlinger Münsters – der von Jörg Zürn (um 1582-1635/6) und seiner Werkstatt 1613-1616 geschnitzte Hochaltar. Mit einer Höhe von rund zehn und einer Breite von rund fünf Metern gehört dieser Marienaltar zu den größten nachmittelelterlichen Schnitzaltären in Deutschland. Er entstand nach einer verheerenden Pestepidemie im Auftrag der Stadt und wurde zum Teil durch private Stiftungen finanziert. Stilistisch steht das künstlerisch bedeutende Werk am Übergang von der Spätrenaissance zum Barock.

Die Kirche besitzt zwei Orgeln: Die 1761 vom Würzburger Hof-Orgelmacher Johann Philipp Seuffert gebaute kleine Marienorgel und die große Nikolausorgel aus den Überlinger Orgelwerkstätten Mönch und Pfaff aus dem Jahr 1968. Beide Instrumente erklingen bei Gottesdiensten, aber auch bei Konzerten, die ganzjährig im Münster stattfinden.

freier Eintritt
Montag 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten
Dienstag 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten
Mittwoch 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten
Donnerstag 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten
Freitag 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten
Samstag 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten
Sonntag 08:00 - 18:00 Uhr Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienstzeiten

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Keine Karussell- oder Rotationstür als Zugang ja
Zusätzliche Eingangstür während der Öffnungszeiten ohne Schwierigkeiten nutzbar nein
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Informationscounter / Kasse teilweise 85 cm hoch nein
Andere Möglichkeit der Kommunikation im Sitzen ja
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Erreichbarkeit des Aufzugs über max. 1 Stufe nein
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Mindestbreite der Flure, die zu den Aufzügen führen > 150
Mindestbreite aller weiteren Flure > 150
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Mindestens ein Tisch mit einer Maximalhöhe von 85cm und passender Sitzgelegenheit nein
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Laktosefreie Kost wird angeboten nein
Aufzug nein
Plattformlift nein
Erreichbarkeit des Aufzugs stufenlos nein
Erreichbarkeit des Aufzugs über max. 1 Stufe nein
Ausstattung mit Sprachausgabe nein
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Linker Haltegriff hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar nein
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