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Kilianskirche

Die Kilianskirche in Heilbronn ist ein beeindruckender Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs, in ihrer Geschichte spiegelt sich die Geschichte der Heilbronner. 741 wurde Heilbronn das erste Mal namentlich erwähnt, ebenso der Bau einer kleinen Kirche.

Die Gewölbekapelle ist der älteste Teil der Kirche. Die Kirchenmauern dieser Kapelle haben den Krieg überstanden. An der Außenwand hängen drei schwer mitgenommene Skulpturen. Sie stellen die Heiligen drei Könige dar – Überlebende des Zweiten Krieges.

Die katholische Kirche wurde dem Schutzheiligen Erzengel Michael geweiht. Als die Kirche im 13. Jahrhundert zu einer Säulenbasilika umgebaut wurde, bekam sie auch einen neuen Namen – Kilianskirche. 1528 wurde schließlich die Reformation in Heilbronn eingeführt werden.

Am 4. Dezember 1944 wurde die Kirche bei einem Luftangriff der Alliierten fast komplett zerstört. Nach 30 Jahren Wiederaufbau, der durch die großzügigen Spenden und Stiftungen der Bürger Heilbronns möglich war, erstrahlt die Kilianskirche heute in neuem Glanz.

Der Hochaltar der Kilianskirche ist aus purem Lindenholz geschnitzt. Allerdings ist es nicht mehr ganz der originale Altar von 1498. Die Figuren des Altars wurden im Krieg in einem Salzwerk versteckt und konnten so überleben, der Altarbau hingegen verbrannte. Nach dem Krieg wurde dieser von Josef Wolfsteiner nachgeschnitzt, sodass der Altar mit den originalen Figuren wieder aufgestellt werden konnte.

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