Hornbergbecken

Herrischried. Zum Zwecke der Spitzenstromerzeugung entstand das Hornbergbecken, das Oberbecken des Kavernenkraftwerkes Wehr.

Das von der Kuppe des Lang Ecks ausgehobene Felsmaterial wurde zu einem Ringdamm aufgeschüttet und dieser auf der Innenseite durch einen Asphaltbetonbelag abgedichtet. Das Fassungsvermögen des 46 m tiefen Beckens beträgt 4,4 Mio. m³, was bei maximalem Turbinenbetrieb für etwa sieben Stunden Betrieb ausreicht. Der Einlaufturm enthält eine Zylinderschütze, die den darunterliegenden Druckschacht auch bei Strömung sicher abschließen kann.

Das auf der Dammkrone 700 m lange und 300 m breite Becken wurde auf seiner Außenseite nach Fertigstellung mit etwa 40.000 Bäumen und Sträuchern weiträumig bepflanzt. Eine Maßnahme, die das Becken fast unsichtbar in die Waldlandschaft integriert.

Heute dient das Hornbergbecken nicht nur als Pumpspeicherbecken, sondern erfreut seine Besucher als eine der schönsten Aussichtspunkte im Hotzenwald.

Das Hornbergbecken liegt etwa 500 m von der Ödlandkapelle entfernt.

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