Ackerbürgerhaus (Kettengasse 9)

Das 1488 von Hans Rink erbaute dreigeschossige alemannische Fachwerkhaus zeigt eine auffallende Verstrebung der Außenwände durch geschosshohe, steile und miteinander verblattete Andreaskreuze.

Dieses Haus ist ein typisches Beispiel für das letzte Viertel des 15. Jahrhunderts und die hier beginnende Übergangszeit vom Mittelalter zum Renaissance. Noch bleibt der Oberdeutsche Einfluss im sichtbaren Dielenboden, den darauf stehenden Eck- und Bundständern und den in Eppingen selten zu findenden engen Balkenabständen.
Die steilen Andreaskreuze zwischen Schwelle und Rahmen als neue Verstrebungsform sind an die Eck- und Bundständer nur angelehnt. Die leichter auszuführende Verzapfung hat die Verblattung verdrängt.

In unmittelbarer Nachbarschaft stehen hier in der Kettengasse drei Fachwerkhäuser von der Gotik bis zum Barock. Dabei wurde das Haus Nr. 9 1488 in alemannischer, das Haus Nr. 6 um 1640 in fränkischer und Nr. 5 1772 in barocker Bauweise errichtet (siehe auch bei "Dreistilecke").

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