Durch die schwäbische ToskanaWanderung

Wanderungen um den Breitenauer See

Wie ein großes blaues Auge liegt der Breitenauer See inmitten dieser Rundwanderung. Sie führt durch die „Schwäbische Toskana“, durch Weinberge, Wälder und kleine Dörfer. Es geht hinauf nach Löwenstein, das sich mit „reiner Luft und gesunder Höhenlage“ anbietet. Auch diese Tour liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Die Ausblicke von den Löwensteiner Bergen hinunter nach Obersulm ins Sulmtal sind eine Augenweide. Der Breitenauer See (200 m), ein Stausee, ist der größte Badesee in Nordwürttemberg. Er wird von der Sulm gespeist. Der engere Bereich um die 40 Hektar große Wasserfläche ist als Naherholungsgebiet angelegt, mit Wassersportanlagen und einem Campingplatz. Er wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Vom See führt der Wanderweg nach Hößlinsülz hinüber, wo gute Einkehr möglich ist und die Dorfkelter von anno 1597 steht. Nah ans Dorf heran reichen die Weinberge, die nun durchwandert werden. Vom ruhigen Weiler Rittelhof am Waldrand geht es hinauf ins Städtchen Löwenstein (385 m), einem Weinort und Erholungsort mit wechselvoller Geschichte. Der durstige Wanderer kann sich hier in gastlichen Stätten niederlassen, seinen Durst mit Mineralwasser aus dem Stadtteil Teusserbad löschen und einen der guten Löwensteiner Weine genießen. Über der Stadt erhebt sich die Burg Löwenstein. Es ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg. Ihren Namen haben sie und der Ort vom Wappentier der Erbauer, der Grafen von Calw. Von den Calwern ging die Burg an das Bistum Würzburg, dann an die Habsburger, zur Kurpfalz und an die Württemberger. Vom schön herausgeputzten Städtle hat man einen herrlichen Ausblick auf das Land um den Breitenauer See. Wieder werden Weinberge und Wald durchwandert, bis hin zum ehemaligen Zisterzienserinnen- Kloster Lichtenstern. In ihm wurde 1835 eine Kinderrettungsanstalt eingerichtet. Altenhau, Reisach, Eichelberg und Weiler sind Weinorte am weiteren Wanderweg. In Weiler gibt es ein Schulmuseum, das auf über 600 Jahre Schulgeschichte eingeht. Weiler geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Das heutige Schloss wurde 1588 erbaut. Von hier aus sind es noch etwa zwei Kilometer zu den Parkplätzen am Breitenauer See.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Vom Parkplatz ans Westufer des Breitenauer Sees (Badebucht). Nach ca. 20 Minuten rechts vom Seeweg und auf einem Asphaltsträßchen dem Schiefe-Ebene-Radweg (SE) folgen (8/9 Rundweg). Die B39 (Kreuzung) überqueren und nach Hößlinsülz auf dem Fußweg neben der K 2105. Nach dem Hotel am Ortseingang links in die Straße „Heiligenfeld“. Dieser Straße folgen bis zur Einmündung in die Lindenstraße. Hier nach links leicht bergauf in die Weinberge (Wegzeichen rote Traube), Württembergischer Weinwanderweg, bis Eschenau) und nach Rittelhof in den Nußbaumweg. Aufwärts und über die B 39. Die rote Traube führt weiter über Staffeln hinauf nach Löwenstein. Oben auf dem Aussichtsplatz nach links dem Schild „Unteres Tor“ folgen zum großen Fachwerkhaus (Manfred Kyber-Museum). Hier schmaler Durchgang zur Freihausgasse. An der Alten Kelter links gehen und in den Friedhofweg. Weiter nach Reisach, Eichelberg (rote Traube) und Eschenau (9 km) wandern.

Achtung: Im Wald unterm Wolfertsberg nicht nach links dem Wegweiser nach Reisach und Altenhau folgen, sondern weiter auf dem geschotterten Forstweg in Richtung Lichtenstern gehen. Der Grund: an einem Weidezaun ein Schild „Vorsicht freilaufender Bulle. Weide nicht betreten“. Auf dem Lumpenlochweg zur K 2107. Oben rechts ist Lichtenstern zu sehen. Links nach Reisach. Blauer Punkt und rote Traube bis Eichelberg. Dort links am Ortsrand, oberhalb der Weinberge, parallel zur K 2108 auf landwirtschaftlichem Weg, nach Weiler in die Heilbronner Straße. Vom Schloss zur Kelter und zur Seestraße hoch. Dann links zum Breitenauer See. Am rechten Seeufer zum Parkplatz.

Im Sommer ist bei Badewetter der Zutritt zum See kostenpflichtig.

Variante
Ab Obersulm-Eichelberg weiter zum Eschenauer Paradies, zum Ammertsberg (305 m) und nach Eschenau. Markierung rote Traube und blauer Punkt bis Eschenau. Paradiesische Ausblicke aufs Sulmtal, den See und die Löwensteiner Berge. Am Ortsrand von Eschenau nicht mehr der roten Traube folgen, sondern nach Erreichen der Schlossstraße links ab in die Straße „Im Klingle“, dann Straße „Weilermer Hohl“ ab der Kreisstraße zum Breitenauer See auf dem Radweg. Gehzeit ca. 1,5 Stunden, ca. 5 km. 

 

Besonderheiten:

Campingplatz und Gewässer-Lehrpfad am Breitenauer See.

Löwenstein: Burgruine, im denkmalgeschützten Freihaus das Manfred-Kyber-Museum, barocke Stadtkirche, alte Kelter, Schloss Lautereck im Stadtteil Teusserbad, frühgotische Klosterkirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Lichtenstern (Ev. Stiftung Lichtenstern).
Obersulm: Schul- und Spielzeugmuseum in Weiler, geöffnet von Ostersonntag bis 3. Advent, sonntags von 14 bis 17 Uhr. Obersulm-Eschenau: Schloss, alte Keltern.

Anschlusswanderungen:
Ab Eschenau Brettachtal-Rundwanderweg; HW8 und Württembergischer Wanderweg ab Löwenstein

Hinweis: Im Sommer ist bei Badewetter der Zutritt zum See kostenpflichtig.

Parkplätze am Breitenauer See oder am Bahnhof Obersulm-Eschenau
Freizeitkarte F518; Blatt 7 Wanderkarte 1:35 000 Heilbronn-Ludwigsburg des Schwäbischen Albvereins.

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit leicht
Länge 37,7 km
Aufstieg 730 m
Abstieg 735 m
Dauer 4,00 h
Niedrigster Punkt 202 m
Höchster Punkt 376 m

Startpunkt der Tour:

Parkplätze am Breitenauer See oder am Bahnhof Eschenau

Zielpunkt der Tour:

Parkplätze am Breitenauer See oder am Bahnhof Eschenau

Eigenschaften:

  • faunistische Highlights
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit

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Weitere Infos

Die Tour wird präsentiert von:

Touristikgemeinschaft Hohenlohe